Sonntag, 7. August 2016

Don Camillo Teil 1

In den beiden Blogs Lara liest  und The Cathwalk kann man einiges dazu lesen, besonders über auch über den Autor
Die Filme dazu, besonders die mit Fernandel, dürften bekannter sein.  Jeder weiß, dass man hier lachen kann. Aber man kann auch noch etwas tiefer blicken. 

Sechs Filme wurden mit Fernandel gedreht. Während der Dreharbeiten des sechstens Filmes starb er, so dass dieser unvollendet blieb. Daher wurde er später in neuer Besatzung nochmals gedreht.
Don Camillo kann gut als Mystiker bezeichnet werden. Er redet ganz natürlich mit Gott, vor allem mit Jesus am Kreuz und dieser antwortet ihm auch.
Menschlich gesehen ist er ein Choleriker, das ist in den Filmen zu sehen.  Politisch ist er anderer Meinung als der Bürgermeister, Peppone. Die beiden können nicht so richtig miteinander, aber auch nicht ohne einander.


Der erste der Filme heißt Don Camillo und Peppone

Der Film beginnt ein Jahr nach dem Krieg, die Kommunisten haben die Wahl gewonnen. In diesem Film werden die verschiedenen Personen des Dorfes vorgestellt.

Gleich zu Beginn ist Don Camillo als Mystiker zu sehen. Und Jesus antwortet. - Da kann jeder von uns sich fragen, ob er sich an die Worte Jesu hält.
"Nur hier darfst du tun, was du willst" sagt Jesus zu Don Camillo in der Kirche, als dieser die Kommunisten stören will. Er macht es auf seine Art und Weise. Aber könnte dies nicht auch für uns ein Hinweis sein, uns politisch zu engagieren, um christliche Werte in die Gesellschaft zu bringen?
Es ist Jesus Christus, der darauf hinweist, dass die Sakramente niemanden verweigert werden dürfen (Taufe) Und ER macht in diesem Film auch darauf aufmerksam, dass in der Beichte Christus alles vergibt.
So cholerisch Don Camillo auch sein kann: Es zeugt schon von etwas Demut, dass er die Prozession allein beginnt, selbst wenn er sich kampfbereit zeigt.  - Und Peppone zeigt hier Ehrfurcht vor Gott, etwas, was in der heutigen Zeit vielen verloren gegangen ist.
Zu denken geben kann auch das Lebensende von Fräulein Christina. Sie zeigt, dass es wichtig ist, allen zu vergeben. - Hier drängt  Don Camillo auf eine Beichte und begründet es gut. Fräulein Christina erzählt von einem Traum. Was jedoch  Don Camillo sagt ist für jeden nicht so ganz ohne, wir sollten uns dies zu Herzen nehmen.
Und fast zum Schluss des Filmes ein Satz von Jesus am Kreuz zu Don Camillo, den wir selbst auch nie vergessen sollten - Mal gut zuhören, was Jesus da sagt.






Der nächste Film in dieser Reihe heißt Don Camillos Rückkehr

Don Camillo macht in der Fremde eine Wüstenerfahrung, er hat den Eindruck Jesus Christus ist nicht da, weil dieser ihm nicht antwortet. Unterstützt wird diese Erfahrung durch ein sehr einfaches Quartier. Vor dieser Wüstenerfahrung flieht er und unternimmt etwas, um Jesus wieder zu hören. Warum er diese Wüstenerfahrung gemacht hat, erfährt man später.
Ein nächster Punkt der in den Film zu erkennen ist: Don Camillo spricht davon, dass man nur mit dem Kreuz siegen kann, auch politisch.
Don Camillo schafft es auch, dass die Leute in die Kirche kommen, er hat seine eigne Methode dafür.
Don Camillo "definiert" auch das Wort Gläubige in diesem Film: "Wenn ich Gläubige sage, meine ich diejenigen, die meinem Ruf gefolgt sind, um Gott nahe zu sein."
Und zum Schluss ist da noch seine Hingabe an Christus: "Ich stehe zur Verfügung, Herr!"


Der Film beginnt erst nach sieben Minuten










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