Sonntag, 14. August 2016

Don Camillo Teil 2

Quelle: Fotolia

Nun geht es weiter mit Don Camillo. Mir geht es dabei nicht so sehr um die Handlung insgesamt, sondern um die Stellen, in denen man christliches Denken un Handeln sehen und hören kann.

Der dritte Film der Reihe mit Fernandel heißt "Die große Schlacht des Don Camillo"

Schon ziemlich zu Beginn des Filmes erfährt Don Camillo, was es für Jesus heißt, wenn ein Priester Karriere machen will. Im Weltlichen sieht dies etwas anders aus, da dürfen die Menschen Karriere machen.
Don Camillo würde es auch gerne sehen, wenn sein Wille geschieht, auch darauf spricht Jesus ihn an.
Und wieder mal zur Beichte, wahrscheinlich verbunden mit Krankensalbung (damals noch letzte Ölung) Don Camillo scheut sich nicht, unter Todesgefahr zu einem Sterbenden zu gehen. Und egal wie er behandelt wird: Das Beichtgeheimnis ist bei ihm gut aufgehoben.
Auch sonst scheut er die Lebensgefahr nicht, wenn es gilt, dadurch Leben zu retten.
Und er hört auf alle Fälle auf Jesus, ist Ihm gegenüber gehorsam, selbst dann, wenn er so einiges am liebsten eben nicht tun würde. Da können wir von ihm lernen!
Er bringt einem Kind bei, sich vor dem Altar hinzuknien. Welcher Priester würde das heute noch so deutlich machen? (Wobei ich schon zugebe, dass ich einen Priester kenne, der mal einem Mann gesagt hat, er solle seinen Hut absetzten, weil gerade Heilige Messe ist. - Sagte er während der Messe.)
"Der Mensch kann sich jederzeit Gott nähern, auch nachts." Ein schöner Satz, den Don Camillo da spricht. Sind wir uns selbst dessen auch bewusst?

An mehreren Stellen ist zu sehen, dass Don Camillo aufrichtig bereut, wenn Jesus ihn auf einen Fehler aufmerksam macht. Er ist auch bereit, dafür Buße zu tun.


Weiter geht es mit  "Hochwürden Don Camillo"

In diesem Film haben es inzwischen sowohl Don Camillo, als auch Peppone Dank ihres Amtes bis nach Rom gebracht, beide treffen sich jedoch nach einer gemeinsamen Zugfahrt in dem Dorf wieder, in dem beide lange gewirkt haben.
Nach langen Jahren hört Don Camillo hier Gott wieder. Er hat den Eindruck, Jesus wäre in Rom den Menschen nicht so nahe wie in diesem Dorf. Don Camillo kämpft dort um eine sehr kleine Kapelle. Wenn man daran denkt, wie oft heute Kirchen und Kapellen einfach einem weltlichen Zweck übergeben werden oder gar abgerissen werden, könnte man hier fast davon lernen. Vor allem eines: Fast jeder im Film, der die Kapelle einfach so abreißen soll, hat Scheu davor.
Zum Nachdenken kann auch anregen, wie Don Camillo reagiert, als es eine Wohnung weniger im Volkshaus gibt. Er sieht dies anders.
Das Sakrament der Ehe wird von verschiedenen Personen sehr hoch gehalten.
Gott in den Alltag einbeziehen, in die Schwierigkeiten des Alltags. Wie oft machen wir das? Don Camillo macht es.
Und wie sehr ist uns selbst immer bewusst, dass wir uns in Gottes Hand befinden? Don Camillo ist es bewusst.
Weiterhin erkennt Don Camillo, dass der letzte Wille auch ein Ruf zu Gott sein kann.




Den 5. Teil mit Fernandel (Genosse Don Camillo) gibt es leider nicht auf deutsch bei Youtube, daher wird er auch nicht besprochen.

Es gibt noch zwei weitere Filme von Don Camillo und Peppone. Da diese jedoch auch nicht auf Deutsch sind, werden diese auch nicht weiter besprochen.


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