Sonntag, 10. März 2019

Ein Kind wird gesucht


Der Fall wurde in Aktenzeichen XY ungelöst gesendet. Die Mutter hat einen Aufruf in den Nachrichten gestartet. – Was hat das mit einem christlichen Film zu tun?
Mehr als man denken könnte.

Sandra, die Mutter von Mirco will ihn wecken und merkt dass er nicht da ist. Auch sein Fahrrad nicht. Die Eltern beginnen eine Suche. – So fängt der Film an. Es ist der 03. September 2010
„Bitte lieber Gott, mach dass das alles jetzt nicht wahr ist“, so die verzweifelte Mutter bei der Suche.
Die Polizei wird eingeschaltet, macht Aufrufe. Es folgt eine großangelegte Suche.
Eine Sonderkommision wird eingerichtet. – Und  Ingo Thiel will alles tun, um den Jungen zu finden – oder den Täter. Schon am ersten Tag fällt der Verdacht auf einen Mann, der anscheinend für das Verschwinden verantwortlich ist. Doch die Polizei muss weiter ermitteln.  Es wird nach dem Täter gesucht.
Die Familie betet zu Hause, dass Gott auf Mirco aufpasst. Als dann noch die Polizei kommt und Thiel sagt, dass er versuchen wird, Mirco zu finden meint die Mutter zu Thiel: „Ich bin sicher, Jesus wird Ihnen dabei helfen, er ist immer da.“- Thiel kann damit nicht anfangen und antwortet: „Ich weiß nicht, was Mirco zugestoßen ist und ob Gott etwas damit zu tun hat…“ Zu seiner Kollegin sagt er später: „Dieses Gequatsche über Gott, das bringt doch nichts!
Lange hofft die Mutter, dass Mirco wieder nach Hause kommt
Schnell stellt sich heraus: Mirco ist tot.
Nachdem in den ersten Tagen schon mit einem Großaufgebot gesucht wurde, wird nach und nach ins Detail gegangen. 
So die Suche mit Originalaufnahmen: 




Ein paar Tage später bietet  Aktenzeichen XY an, den Fall zu senden.
Die Eltern haben einiges durchzumachen: Es gibt anonyme  Anrufen, die den Eltern die Schuld geben, die Polizei verdächtigt die Eltern und später soll die Mutter vor der Kamera einen Aufruf starten. – Nicht leicht für das Paar. Zum Glück haben sie ihre Gemeinde. (Ein sehr bekanntes Lobpreislied wird im Film gesungen: „Herr, ich komme zu dir“)
In der Gemeinde erzählt Sandra, die Mutter von Mirco eine Erfahrung mit Jesus. Erst jetzt wird ihr klar, was das bedeutet hat.

Sowohl der Glaube des Ehepaars, als auch ihr Vertrauen zu einander ist einer großen Probe unterlegen.
„Ich kann einfach nicht glauben, dass Gott das wollte“, so der Vater von Mirco, als er von dessen Tod erfährt. Und die älteste Tochter ist ziemlich wütend, auch auf Gott. Die Mutter ist bereit, dem Täter zu vergeben, der Vater kann es nicht, er ist noch am Kämpfen. „Jesus lehrt uns doch nicht Vergebung, um den Täter zu schonen, sondern um mit uns selbst im Reinen zu sein“, so die Mutter zu ihrem Gatten.

Währenddessen arbeitet die Polizei auf Hochtouren, geht jedem Hinweis nach und macht ihr Möglichstes. Diese Arbeit ist gut zu erkennen. Und die Person Ingo Thiel ist gut getroffen. Wer nach ihm googelt kann dies bemerken.  
Thiel ist ziemlich angespannt, will unbedingt den Täter finden – und fordert von seinen Mitarbeitern alles.
Ungefähr fünf Monate  dauert die Suche. – Dann endlich findet die Polizei den Täter, einen Familienvater, der bei der Telekom angestellt ist. Er führt die Polizisten auch zum Tatort.
 Thiel bringt die Nachricht, dass Mirco gefunden wurde selbst der Familie. Als die Mutter fragt: „Wo ist Mirco?“ lautet seine Antwort: „Bei Gott.“
Die Eltern haben schließich den Täter vergeben, was auch hier nachzulesen ist.
Der Film ist spannend bis zum Schluss, lohnt sich anzusehen.

 Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren und für 15,-- € hier zu bekommen.

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth Medien



Sonntag, 3. März 2019

Josua

Quelle: Fotolia


Eine Familie (Vater Dereck, Mutter Margo, Sohn Mocki) aus unserer Zeit ist in der Wüste gelandet. Wo genau wissen sie nicht, doch es ist bekannt, dass es um das Jahr 1000 vor Christus sein dürfte.  Noch eines ist ihnen klar: Sie müssen auf der Hut vor den  Soldaten sein.
Weil Mocki niesen muss, wird er von den Soldaten gefangen genommen. Die Eltern können fliehen und erleben so mit, wie es den Israeliten in der Wüste ergeht, nachdem Josua der Anführer geworden ist.
Josua vertraut ganz auf Gott, was im Film auch gut zu sehen ist. Er lässt zunächst die Bundeslade bis zur Mitte des Jordans ziehen, das Volk zieht durch den Jordan. Was mit diesem Fluss passiert ist zu sehen.
Nachdem die Israeliten den Jordan überquert haben, empfängt Josua von einem Engel den Auftrag, wie er gegenüber Jericho weiter vorgehen soll. Diesen Befehl gibt er weiter. Was da dann gemacht wird, klingt vielleicht für den ein oder anderen von uns etwas komisch, doch Josua weiß: Gott ist mit den Israeliten. Selbst einige Israeliten haben Zweifel. Josua sagt dazu später: „Wir stiften Unsicherheit, Verwirrung, wir greifen ihren Verstand an.“
Noch etwas später sagt Josua zu seinem Heerführer Simeon: „Lerne zu vertrauen und die größte Kraft des Menschen einzusetzen. Und das ist nicht die Muskelkraft, sondern der Glaube an den Herrn.“ Ein paar Tage später fügt Josua zu Simeon dazu: „Die ganzen letzten Tage hat der Herr mit die Befehle gegeben. Und ER wird morgen vor Jericho sicher über uns wachen. Wir sind in SEINEN Händen. SEIN Wille geschehe.“
Dieser letzte „Angriff“ ist anders, als vielleicht erwartet. Und trotzdem: Gott hält sein Wort. Die Israeliten bekommen Jericho.

Während der ganzen  verstehen die Einwohner von Jericho nicht, was da passiert, machen sich gerade zu Beginn zum Teil sogar lustig. Später wissen sie einfach nicht, was das Handeln bedeuten soll.

Ein toller Film, der zeigt, dass das Hören auf Gott und das Vertrauen auf IHN  sich lohnt, zum Ziele führt.




Sonntag, 24. Februar 2019

David und Saul - Superbuch

David und Saul
©SCM-Hänssler-Verlag


Chris kommt von der  Probe mit seiner Band. Am Bahnhof sind zwei Jugendliche, die ihm die Gitarre entreißen und im Zug schließlich zertrümmern. Chris ist wütend und will sich rächen. – Da kommt Superbuch und und nimmt die Freunde mit. „Ich bringe euch zu zwei Männern, die herausfinden mussten, wohin Zorn führt, wenn man ihn zulässt“, so Superbuch zu den Freunden. Sie landen in der Zeit von Saul und David. bringt die Freunde in die Zeit von Saul und David. Das Volk singt ein Lied, welches vom Ruhm Davids zeugt, der erfolgreicher als Saul ist.
Saul, dem kurz vorher gesagt wurde, dass ihm das Königreich entzogen wird, ist inzwischen depressiv. Er geht sogar mit dem Speer auf David los, wenn dieser mit der Harfe spielt. Obwohl Saul es auf David abgesehen hat, dient David ihm weiter. „Weil er mein König ist“, so David.
 Trotzdem muss David irgendwann vor Saul fliehen. Doch Saul ist in seiner Nähe, betritt sogar die Höhle in der David sich versteckt. – David könnte ihn töten- doch ihm ist klar, dass Saul von Gott auserwählt wurde, daher tut er ihm kein Leid an.  „Möge Gott über uns urteilen“, so David später zu Saul. David verspricht Saul sogar noch, dessen Familie nicht auszulöschen. Nach dem Tode Sauls wird dann David König.
Chris hat gelernt und lässt seinen Zorn gegenüber den Jugendlichen nicht aus.
Dieser Film hält sich ziemlich gut an die Bibel und man kann eine ganze Menge lernen und zwar nicht nur als Kind.


Als „Zugabe“ gibt es noch die Klassikfolge: „Ein Wort an die Klugen“ aus dem Jahre 1986
Während Professor Bambel schläft, herrscht unter den Kindern Streit, weil Corgie einen Kuchen aufgegessen hat. Es sieht so aus, als ob es den Professor nicht interessiert, was da wirklich passiert ist. So erzählt Angie das Gleichnis vom ungerechten Richter und der armen Witwe. Als der Witwe Schafe weggenommen werden, geht sie auch zum Richter, der gegen sie entscheidet. Doch sie lässt ihm keine Ruhe, weder bei Tag noch bei Nacht, bis er nachgibt, denn sie ist sich sicher: „Gott ist auf meiner Seite.“ Zum Schluss erklärt Angie das Gleichnis noch.
Dann erzählt Justin noch ein Gleichnis, denn er hat alle Kinder zu einem Fest eingeladen. Er erzählt das Gleichnis vom König, der zum Festmahl einlädt, doch keiner kommt. Ziemlich deutlich wird gezeigt, wie egal den Leuten diese Einladung ist. Schließlich werden die Armen von der Straße eingeladen, die gerne kommen und in festlichen Gewändern da sind. Nur einer ist es nicht. Er wird vom König in den Kerker gesteckt. Hier erklärt Justin zum Schluss, was dieses Gleichnis bedeutet.

Auch dieser Film ist gut gemacht, vor allen sind die Gleichnisse gut erklärt. Und: Man kann diesen Film in zwei kurzen Episoden ansehen. 

 Der Film ist frei ab 6 Jahren und für 9,99 € hier zu bekommen. 
Die ganze Staffel gibt es für 109.99 € hier

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth Medien und dem Hänssler Verlag

Sonntag, 17. Februar 2019

Gott ist nicht tot - Ein Licht in der Dunkelheit




Mit Sehnsucht haben viele schon darauf gewartet: Auf einen weiteren Teil von „Gott ist nicht tot.
Nun ist der Film da. Wer beim zweiten Teil nach den Abspann noch weiter gesehen hatte, konnte mitbekommen, dass Pastor Dave verhaftet wird, weil er eine Predigt nicht abgibt. Damit beginnt diese Geschichte. Unter Protest wird er dann freigelassen. Die Medien berichten darüber. Sie bringen einen guten Vergleich: „Was ist, wenn ein Rabbi sagen würde, es gäbe nur eine Wahrheit, oder ein muslimischer Imam?“ Was für viele nicht zu begreifen ist: Warum steht eine Kirche auf dem Grund einer Uni? Mitten in diesen Prosteten hört man auf einmal die Alarmanlage der Kirche. Während Pastor Dave die Polizei ruft, schaut  sein Freund nach dem Rechten in der Kirche. Durch einen Kurzschluss entstehen Flammen. Dave kann seinen Freund zwar noch ins Freie ziehen, aber dort stirbt dieser. Doch auf Kisuaheli spricht er noch ein paar Worte. Pastor Dave erfährt später, dass es heißt: „Zu jeder Zeit ist Gott gut – und Gott ist gut zu jeder Zeit.“
Dann ein Rückblick: Es ist zu sehen, wie es zu dem Anschlag auf die Kirche kam.
 Zu sehen sind hier Keaton und ihr Freund Adam, der nichts von Glaube und Kirche hält. Bei einem Gespräch mit Freunden ist dies deutlich zu sehen. Als Adam dann noch behauptet, Keaton will nichts mehr mit Gott zu tun haben, trennt sie sich zunächst von ihm. Aus Wut handelt er. – Im späteren Verlauf des Filmes ist dann zu sehen, warum er nichts mit Kirche zu tun haben will.
Die Dozenten der Uni, auf dessen Gelände die Kirche steht, beschließen wegen all der Nachrichten, dass die Kirche nicht mehr auf dem Gelände der Uni stehen soll, sie wollen sie abreißen lassen. Ausgerechnet Tom, ein Freund von Pastor Dave, soll ihm dies beibringen.
Dave weiß nicht mehr, was er tun soll. In dieser Situation macht ein Student ihn auf LK 12,48 aufmerksam (nachschlagen lohnt sich!)
 Dave denkt zu verstehen und wendet sich an seinen Bruder Pearce, zu dem er seit Jahren keinen Kontakt hat. Dieser ist Jurist. Und er kommt mit. Doch als Pearce seinen Dave fragt, wie es ihm geht, kommt die Antwort: „Mir geht es gut.“ Eine Antwort die leider viel zu oft heute gesagt wird, weil man sich dahinter verstecken will. Wurde mir auch erst vor ein paar Tagen von einer Frau gesagt, deren zweijähriges Kind gestorben ist.
Wie es Dave wirklich geht, zeigt sich im Verlauf der nächsten Minuten. Er kommt mit der Situation nicht klar, ist emotional nicht ausgeglichen und lässt dies auch einige spüren, macht in dieser Zeit vieles falsch.  In dieser Zeit ist Pearce zunächst trotzdem für Dave da, als z. B. an einem Sonntag die Kirche abgerissen werden soll. Daves Freund Tom hat dieses Anliegen unterschrieben.
Irgendwann kann auch Pearce nicht mehr und fährt zurück.  Trotzdem: In der Zeit, in der Pearce bei Dave ist, kommen die Brüder sich wieder näher. Dave erfährt auch, wie sich sein Bruder entwickelt hat und warum die Kirche für ihn nicht mehr alles bedeutet.
Später geht Pastor Dave auch gegen Adam vor, was viele nicht verstehen, besonders Keaton nicht, die deutlich sagt, dass Pastor Dave doch ein Vorbild sein muss. Dave muss ins Gefängnis.
Pastor Dave erscheint auch wieder in den Medien. Warum wird auch gezeigt. Und es wird dort diskutiert, was wohl richtig ist. Gleichzeitig geht Dave hier gegen seinen Freund Tom vor. Das hat für Tom zum Teil schlimme Folgen. Die beiden beschuldigen sich von nun an gegenseitig über Medien.
Irgendwann gibt Pastor Dave zu, dass er ein Wrack ist. „Ich weiß nicht, was Gott von mir will.“ In dieser Zeit gibt ihm ein schwarzer, befreundeter Prediger den Hinweis: „Du darfst nicht vergessen: ER will, dass wir Licht sind in der Dunkelheit.“

Es scheint alles aus zu sein, Gott scheint fern zu sein. Doch dann ändert sich etwas.
Irgendwann kann Pastor Dave mit Adam reden, dank Keaton. Er kann auch wieder mit Tom reden. Doch das reicht nicht, vor der Kirche wird demonstriert. Die einen sind dafür, dass sie bleibt, die anderen sind dagegen.
Wie geht es mit der Kirche weiter? Wird sie wieder aufgebaut?  Besteht die Uni auf ihr Recht? Oder vielleicht Pastor Dave? Eine überraschende Wendung.
 Pastor Dave hat jedenfalls zum Schluss erkannt: „Gott ist gut, zu jeder Zeit“

Auf alle Fälle sollte der Abspann noch abgewartet werden, da die Macher des Filmes noch mit einer wichtigen Botschaft zu Wort kommen.

Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben und für 15,--€ zu bekommen, als DVD hier und als  Blu-ray hier.

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth Medien.

Teil 1 ist hier zu sehen, Teil 2 hier.


Sonntag, 10. Februar 2019

Das Herz eines Helden


Trey bekommt von seinem Vater ein Geschenk: Ein Seifenkiste, die erst noch fertig gemacht werden muss. Vater und Sohn wollen es für ein Derby richten, damit der Sohn daran teilnehmen kann. Doch dann wird  Treys Vater einberufen. Er muss als Soldat nach Afghanistan und stirbt dort. – So beginnt der Film
In seiner Trauer und Wut über den Tod des Vaters, will Trey die Seifenkiste zunächst erst einmal vernichten. Doch langsam bekommt er wieder Lebensmut und fängt an, die Seifenkiste zusammenzubauen.
 Miss Banner, die Lehrerin von Trey will ihn mit einem Freund zusammenbringen, den sie vom Gottesdienst kennt. „Das letzte, was ich gebrauchen kann, ist jemand der predigt“, so darauf die Antwort von Trey. Als Miss Banner ihn wissen lässt, dass es sich um etwas anderes handelt, besucht Trey Roy.
Trey durchschaut Roy ziemlich schnell: „Wow, Ihre Maske ist noch schlimmer als meine“, so sein Urteil. Und Trey erfährt bald, was dahinter steckt.
Da beide zunächst denken, es geht darum, eine Vater-Sohn-Beziehung aufzubauen und Roy dies nicht will, scheint der Kontakt abzubrechen. Doch Trey googelt den Namen und kommt darauf, um was es Miss Banner wirklich ging. – Er besucht Roy nochmals, erzählt von seiner Seifenkiste.
Die beiden beginnen die Seifenkiste zusammenzubauen und für Rennen zu proben. Sie finden auch privat zusammen.
Trey fällt auf, dass Roy anscheinend zu viel trinkt. Er bittet Miss Banner für Roy zu beten. Trey selbst fällt es schwer zu beten. Das hat einen Grund. Als dann seine Seifenkiste auch noch verschwunden ist, macht Trey Gott Vorwürfe.
Bei den verschiedenen Seifenkistenrennen läuft es gut.  Trey wird immer besser und gewinnt schließlich irgendwann. Er darf zum ersehnten Derby fahren. – Und dann sind die Veranstalter pleite, das Rennen wird nicht stattfinden, wahrscheinlich nie wieder. Roy ist klar, warum es soweit kommen musste und sagt zu Trey: „Wenn du dich umsiehst, siehst du Kids, die ihre Nase an Computermonitoren plattdrücken, bei ihren Internetaktivitäten. Facebook, Spielereien, was weiß ich noch.“ Für Roy ist klar: „Der Traum ist aus.“ – Gleichzeitig passiert aufgrund seines Alkoholkonsums ein Unfall, als er zu einem Einsatz der Feuerwehr soll. Dieser Unfall hat Konsequenzen.

Trey will immer noch das Derby fahren. Er gibt nicht auf. Er fährt zum Investor und bekommt eine Absage. Trey überlegt, was er noch tun kann.
 Trey ist zwar erst zwölf Jahre alt, doch er kennt sich mit dem Internet aus. Und er startet dort einen Aufruf, um das Derby zu retten, dreht einen  Film und lädt diesen hoch. Ob es wohl ankommt? Kann er das Derby noch retten? Er will dieses doch unbedingt fahren und gewinnen.





Sonntag, 3. Februar 2019

Superbuch - Gott beruft Samuel

Gott beruft Samuel
©SCM- Hänssler Verlag

Chris hat immer wieder denselben Traum. Joy und Gizmo wollen ihn deuten, aber Chris ist davon überzeugt, dass ein Traum nichts bedeutet – da erscheint Superbuch und bringt die Freunde zum jungen Samuel, er ist damals noch ein Kind. Es ist zu sehen, dass er einiges besser weiß, als die Priester. Samuel kennt Gottes Willen zum Teil schon mehr als Erwachsene, denn er ist für den Hohenpriester Eli da und wurde von ihm gelehrt. Und eines Nachts hört Samuel während des Schlafs immer wieder seinen Namen, so dass er zu Eli geht. Beim dritten Mal ist Eli klar, was geschehen ist und er sagt zu Samuel: „Mein Sohn, ich glaube, du wirst die Stimme Gottes gehört haben.“ Eli sagt Samuel, was diese zu tun hat. So geht Samuel beim nächsten Mal nicht zu Eli, sondern sagt: „Sprich Herr, dein ergebener Diener hört dir zu.“ Chris und Gizmo werden Zeugen, wie Gott zu Samuel spricht.
Außerdem wird noch gezeigt, wie Samuel als Erwachsener gezeigt. Das Volk steht im Kampf gegen die Philister. Samuel weiß was zu tun ist: „Vertraue auf Gott“, sagt er zu Chris. Und Gott hilft.
Chris hat einiges verstanden, als er wieder zurück ist und handelt danach.
Kindgerecht werden hier die Inhalte der Bibel gezeigt und sich ziemlich an die Bibel gehalten. Lohnt sich zu sehen.

Als zweites ist auf der DVD noch eine Klassikfolge zu sehen, nämlich „Gesucht und gefunden“.
Ein Haus, welches gleichzeitig eine Zeitmaschine ist, landet in Israel,  in der Nähe von Nazareth, als Jesus vier Jahre alt ist. Angie und Justin machen sich auf in der Stadt und treffen dort auch auf die Heilige Familie. Hier erfahren sie, dass  bald Passah ist und Jesus mit zwölf Jahren mitgehen darf. Daraufhin wünsche Sie sich von Professor Bambel, die Zeitmaschine acht Jahre vorzustellen.
Während der Zeit des Passahfestes landet die Zeitmaschine in der Nähe von Jerusalem. Die Freunde suchen die Heilige Familie. Sie finden Maria und Josef auf dem Heimweg, als diese Jesus suchen. Zwischendurch wird Jesus gezeigt, wie er im Tempel in Jerusalem  lehrt. Dort finden ihn auch Josef und Maria. Die beiden verstehen nicht, dass Jesus in Jerusalem geblieben ist, machen ihm Vorwürfe. Seine Antwort lautet: „Warum habt ihr euch gesorgt? Ich war hier im Tempel. Wusstet ihr nicht, dass ich in dem sein muss, was meinem Vater gehört?“
Neben der biblischen Botschaft ist hier einiges dazu gedichtet. Es können auch kleiner Kinder sehen.

Die DVD ist ab 6 Jahren freigegeben und für  9.99 € hier zu bekommen 
oder als Gesamt-Staffel mit 12 weiteren DVDs für 109,99 € hier.

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth Medien   und  dem Hänssler Verlag

Sonntag, 27. Januar 2019

Papst Franziskus - ein Mann seines Wortes


Diesen Film habe ich schon einmal vorgestellt. Und zwar gleich nachdem ich im Kino war. Darüber ist hier zu lesen.
Nun habe ich den Film nochmals gesehen. Man kann diesen gar nicht oft genug sehen, es gibt immer etwas Neues zu entdecken.

Gezeigt wird zu Beginn Assisi. Und Wim Wenders erzählt dazu. Spricht von der Zeit und den Naturkatastrophen, Politik, Umwelt…, die passieren. Er geht auf Franz von Assisi ein, der damals ein Revolutionär war und leitet auf Papst Franziskus über. Doch zunächst wird er im Jahre 1999 als Erzbischof von Buenos Aires gezeigt. Er möchte dort bei seiner Ansprache, dass die Menschen sich ein Zeichen des Friedens geben.
Dann 2013: Jorge Mario Bergoglio wird zum Papst gewählt. Mit Humor erklärt er, dass er nun Papst ist. Und bevor noch der Titel des Filmes gezeigt wird, spricht er über Priester, wie diese manchmal sind und wie sei sein sollten.
Er ist Papst und es ist kein Wunder, dass ein Kind fragt:  „Warum wolltest du Papst werden?“ Die Antwort des Papstes spricht für sich, lässt aufhorchen. Zunächst stellt er einmal die Gegenfrage: „Also, weißt du, was es bedeutet, wenn ein Mensch sich selbst nicht wirklich liebhat?“ Und dann geht die Antwort weiter.
Die nächste Frage eines Mädchens spricht dann schon viele Themen an, die im Film vorkommen. Sie will wissen, warum der Papst auf Reichtum verzichtet, auch mit dem Bus fährt. Hier wird auf die Armut in der Welt geleitet. Der Papst geht darauf ein, dass der Reichtum eine Gefahr für die Kirche ist, hält dazu auch vor der Römischen Kurie einen Vortrag. Doch geht er hier noch einen Schritt weiter, spricht von Krankheiten wie Raffgier, geistige Alzheimer, Rivalität und Eitelkeit…
Und er ist für die Ärmsten da, besucht so das Migrantenlager Ponte Mammolo in Rom, erzählt auch, wann er das erste Mal in Argentinien bewusst Slums wahrgenommen hat. Es gibt noch einige Themen mehr, die da in die Armut mit einspielen, wie Arbeitslosigkeit, zu der er sehr deutliche Worte hat. Er spricht davon, dass Arbeitslosigkeit die Würde des Menschen raubt.
 Armut – ein Thema, welches viel Raum in dieser Dokumentation einnimmt.

Weiter geht es mit der Umwelt. Dazu hat Papst Franziskus auch eine Enzyklika geschrieben, die 2015 kurz vor dem Klimagipfel in Paris erschien. Und: Man sieht, wie die Ausbeutung der Welt auf die Fassade des Peterdoms projiziert wurde. Diese Ausbeutung hat für Franziskus etwas mit Mangel an Kultur zu tun, mit der Versuchung, alles können zu wollen, wie auch die Atombombe zeigt.

Armut und Ausbeutung der Welt treffen zusammen, als er einen Vortrag vor der UN hält.

Und immer wieder kommt die Sprache auf den Heiligen Franz von Assisi, was er uns heute zu sagen hat.

Der Papst besucht Gefängnisse und sagt den Häftlingen, wer laut Bibel als erstes heiliggesprochen wurde, auch wie nötig wir die Vergebung haben.

Auf den Idealismus der jungen Leute wird eingegangen. Auch über den Lebensstil aller Menschen. Der Papst spricht davon, dass wir „von morgens bis abends mit dem Fuß auf dem Gaspedal“ leben. Es gibt das Thema Familie. Und er spricht hier etwas ganz wesentliches an, was ich auch schon einmal von einer Kollegin gehört hatte, die mit mir in der Familienpflege gearbeitet hatte: Wie wichtig es ist, dass Eltern mit Kindern spielen.

Viele kleine Themen gibt es dann noch: Homosexualität, dass Männer und Frauen verschieden sind, das Leid, Missbrauch durch Priester.

Man sieht den Papst auf den Philippinen, in Afrika, vor der Küste von Lampedusa

Wenn ich hier alles aufschreiben würde, dann werde ich nicht fertig. – Papst Franziskus hat einfach zu allem etwas zu sagen. Es lohnt sich den Film stückweise zu sehen, damit man wirklich alles gut mitbekommt. 

Gleichzeitig gibt es ein kleines Büchlein dazu mit allem, was im Film gesprochen wird. Ich empfehle, erst den Film zu sehen und dann nochmals zum Nachdenken den Text im Buch zu lesen, darüber zu meditieren mit all den Bildern, die vorher im Film zu sehen waren. Es ist mehr eine Dokumentation, ein Interview.
In diesem Büchlein ist auch ein sehr gutes Interview mit Wim Wenders. Lohnt sich wirklich, es zu lesen.

Freigeben ist es ohne Altersbeschränkung, doch empfehle ich es ab dem Jugendalter.
Für 15 € ist die DVD hier  und die Blu-ray hier zu erhalten. Auf diesen Seiten sind immer noch einige Ausschnitte aus dem Film zu sehen.

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth Medien.