Sonntag, 29. März 2020

Johannes der Täufer - Musical


LIVEAUFNAHME!
 Ins Publikum wird das Abendblatt verteilt. Eine Überschrift: Johannes der Täufer im Gefängnis. – Dieses Austeilen geschieht noch vor dem eigentlichen Musical

Dann geht es los.
Zunächst ist alles schwarz. Man hört eine Stimme, die von Herodes. Die Tochter seiner Frau hat einen Wunsch frei – Sie wünscht sich den Kopf von Johannes des Täufers und zwar sofort!
Zunächst wird alles in Schwarz-Weiß gezeigt. Der Chor spricht zunächst: „Der Hass…“ – Es geht um Herodias. Das weitere wird aus der Bibel vorgetragen.

Rückblick auf das Leben von Johannes – Das Bild wird farbig und über das Licht der Welt wird gesungen (gemeint ist Gott)
 Es wird angekündigt, dass Zacharias  eine Erscheinung hat. „Niemand mehr hatte tatsächlich mit dem Messias gerechnet.“ Da frage ich mich: Wie sieht es heute für uns aus? Rechnen wir mit Gott?
Die Erscheinung im Tempel – Zacharias wird stumm.
Einige Zeit später bei ihm zu Hause.  Ziemlich modern dargestellt: Ein Ehepaar und der Mann redet nichts (Zacharias) „Wir sind zu einem typischem Ehepaar geworden. Du redest seit einem halben Jahr kein Wort mehr und ich putze“, so Elisabeth
Und dann erscheint Maria. Sie unterhält sich mit Elisabeth. Maria meint: „Merkwürdig, eine Teenager-Schwangerschaft für Gottes Sohn und…“  „Und eine alte Schachtel, die einen Propheten zur Welt bringen wird“, ergänzt Elisabeth. Beide Frauen sind bereit für Gott. Dazu vom Chor das Lied: „Hier bin ich!“ Im Text wird deutlich, dass Gott gewöhnliche Menschen aussucht, die nicht damit rechnen.
Dann wird wieder auf die Bibel eingegangen: Die Namensgebung von Johannes und der Lobpreis von Zacharias, der wieder reden kann. – Den Namen des Kindes schreibt er übrigens auf ein Tablet

Es geht weiter mit dem erwachsenen Johannes. Er ist in der Wüste. Zwei Palmen unterhalten sich über ihn. Er scheint bekannt zu sein. So heißt es über ihn: „90 Millionen Likes auf Facebook und 125 Millionen Klicks auf Youtube. So einer ist der!“
    Dann tritt Johannes selbst auf. Die verschiedenen Berufsgruppen stellen sich in den Liedern ziemlich gut vor. Nur die Theologen finden, dass sie gut sind. Sie wollen Johannes für sich vereinnahmen.  Doch Johannes ruft alle zur Umkehr auf. Er tauft diejenigen, die es ernst meinen.
Einer der Juden fragt Johannes, ob die Pharisäer zu den Guten oder Schlechten gehören. Es entsteht ein interessantes Gespräch.
Und dann kommt Jesus und lässt sich taufen.- Es folgt ein Lied über den geliebten Sohn. Bilder zeigen, dass auch das Kreuz dazugehört, nicht nur die Taufe. – Die ersten Jünger des Johannes verabschieden sich und folgen Jesus nach.

Szenenwechsel: Herodes und Herodias kommen zu Johannes. Ziemlich deutlich äußert Johannes seine Meinung über Herodes. Herodias ist erbost. Es kommt, wie es kommen muss: Johannes wird verhaftet und in das Gefängnis geworfen. Dort sieht er nur die Finsternis, fängt an zu zweifeln. Doch durch das, was die Jünger ausrichten merkt er „Der Himmel ist nah“, wie es vom Chor gesungen wird.

Humorvoll mit viel Musik ist die biblische Botschaft verpackt. Und es kommt deutlich raus: Es geht nicht um uns Menschen, es geht um Jesus Christus.
 Fast zum Schluss wird ziemlich flott das Lied „Macht hoch die Tür“ gesungen. – So singen es junge Leute auch mit.

Hier sind Jugendliche zwischen zwölf und 19 Jahren zu sehen. Sie haben sich kurz vor dem Musical zusammengefunden um mitzuwirken. Gute Stimmen sind dabei. Ein tolle Aufführung von Laien, die auch ein wenig professionell wirkt. Lohnt sich wirklich, besonders auch für junge Leute.

Das Konzert habe ich von Adonia live gesehen.   Daher gibt es die DVD auch bei Adonia Deutschland

Sonntag, 22. März 2020

Wesley und die Gebete


Ein Wecker klingelt. Wesley macht sich bereit. Er soll in die Kirche gehen. Das will seine Mutter Karen.
Sie selbst  besucht inzwischen die krebskranke Tochter im Krankenhaus.  Auf alle ihre Gebete scheint Gott nicht gehört zu haben. „Er darf jetzt gern jederzeit eingreifen, wirklich! Aber ich werde nicht weiter in der Kirche sitzen, lächeln und singen, während mein Kind am anderen Ende der Stadt von Krebs getötet wird.“ Und sie sendet Wesley in den Gottesdienst, in der Hoffnung, dass wenigstens seine Gebete werden erhört würden.
Hier lädt der Pastor dann die Gläubigen ein, zum Altar zu kommen, dort ihr Herz auszuschütten. Zusätzlich gibt es noch eine  Gebetsbox. Jeder kann seine Bitten einwerfen. Wesley geht zum Altar. Sehr lange verharrt er dort im Gebet.  Pastor Conlin scheint es etwas zu lange zu sein. Er sagt schließlich zu Wesley, dass er sein Gebet aufschreiben und in die Gebetsbox  werfen solle. Aber Billy, ein alter Mann wird auf Wesley aufmerksam; gibt ihm später eine Arbeit.
Nach dem Gottesdienst fällt Wesley auf, dass er seine Jacke in der Kirche vergessen hat. Er holt sie sich. Dabei beobachtet er etwas, was ihn anschließend beschäftigt: Conlin wirft die Gebetsanliegen aus der Gebetsbox einfach weg. Wesley nimmt daraufhin diese an sich.

Dann gibt es da noch Welseys Schwester Mallory, die im Krankenaus liegt.  Sie bekommt immer wieder Besuch von ihrer Mutter oder von Wesley. Mallory scheint zu wissen, dass sie bald sterben muss; würde gerne mit ihrer Mutter über den Himmel sprechen. Doch diese weicht aus. „Weil sie Angst hat“, so Wesley zu seiner Schwester. Auch Mallory meint: „Ich bete und bete, aber es bringt nichts.“ Wesley will daraufhin Gott auf seine Schwester aufmerksam machen. Später, im Verlauf des Filmes sagt Wesley seiner Schwester  ausdrücklich, dass er versucht hat, Gott auf sie aufmerksam zu machen. Und sehr viel später bittet Wesley Gott: „Sieh mich! Wo bist du? Was kann ich denn noch tun?“

Nachdem Welsey die Gebete gesammelt hat, kommt er auf eine Idee. Er will ja Mallory helfen. Zunächst fragt er Pastor Conlin nach einem Job. Dieser will nicht so recht, doch Wesley hat ja etwas beobachtet… - Er bekommt Arbeit. Er ist für das Putzen zuständig. Auch für den Abfall; somit für das Entleeren der Gebetsbox. Dadurch werden die Bitten zunehmend erfüllt.  Die Menschen geben in der Kirche Zeugnis.
Karen erfährt, dass ihr Sohn arbeitet. Sie ist damit nicht so richtig einverstanden. Im  Gespräch, welches entsteht, merkt man, dass sie Wesley in der letzten Zeit vernachlässigt hat. Und in einem Ton, dem anzumerken ist, dass der Glaube fehlt, sagt sie über die Situation von Mallory: „Ich bete, dass ein Wunder geschieht“. Wesley glaubt ihr kein Wort.
 Die Erfüllung der Bitten geht weiter. Conlin hat einen Verdacht. Er ist sich sicher, dass es Wesley ist, findet es falsch. Doch für Wesley ist klar: „Die bekommen Hoffnung“ Es ist auch zu spät, alles rückgängig zu machen. So geht Wesleys Engagement weiter.

 Als Wesley bei Bill arbeitet, kommen beide ins Gespräch. Es ist zu erfahren, dass Bill ein sehr gläubiger Mensch ist. Hier überlegt Wesley laut: „Wenn ich Gott wäre, würde ich die Menschen nur am Strand treffen, oder auf dem Baseball-Feld.“ (Dazu überlegte ich: Könnte das nicht ein Impuls für die Kirchen sein? Dorthin zu gehen, wo die Menschen sind?)

Viele Menschen beten für Mallory.  Als eine  Olivia, eine Mitschülerin, Wesley sagt, dass sie für Mallory betet kommt die Antwort: „Und was nützen die Gebete?“ Seine Schwester ist weiterhin schwerkrank es geschieht kein Wunder.

Irgendwann gibt Pastor Conlin gegenüber Wesley zu: „Ich habe mal an Gebete geglaubt… Abgesehen von meiner Verpflichtung hatte ich einen Glauben, unerschütterlich. Ich hatte immer erwartet, dass man… tatsächlich die Welt verändern kann.“ Auf die Frage Von Wesley, warum er aufgehört hat zu glauben, meint Conlin unter anderem: „Ist ein kosmischer Spielapparat wirklich am besten für uns?“ Zum Schluss des Gesprächs hat Wesley verstanden und gibt Conlin einen wichtigen Satz mit auf den Weg.

Und dann stirbt Mallory.
Wesley will nichts mehr mit Glaube  zu tun haben. Dies ist ihm in einem Statement auch ziemlich deutlich anzuhören.

Wie geht es weiter mit Wesley? Bleibt er im Zweifel stehen? Oder kommt er zu einem erwachsenen Glauben? Hat der Glaube überhaupt noch eine Chance? – Der Film beantwortet diese Fragen.


Toller Familienfilm, lohnt sich zu sehen. Allerdings sollten die Kinder nicht mehr ganz so jung sein.  Empfehlen wurde ich ihn für Kinder und Jugendliche, wenn diesen der die ersten Glaubenszweifel kommen.
Eventuell auch für Konfirmanden und Frimanden einsetzbar.

Freigegeben ist der Film ab 6 Jahren. 
Die DVD ist für 15, --€ hier zu bekommen.

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth Medien

Sonntag, 15. März 2020

Superbuch - Betrug unter Brüdern





Mal wieder etwas aus der Serie Superbuch – aus Staffel 1
Joy und Chris spielen zusammen im Garten. Es werden Wasserbomben geworfen. Dabei wird Gizmo durch Joy aus Versehen getroffen. – Er funktioniert nicht mehr richtig.  Gizmo erinnert sich später nicht mehr richtig. Als er Joy als erstes sieht, denkt er, er würde ihr gehören. Das macht Chris wütend.
Da taucht Superbuch auf. „Ich bringe euch zu Zwillingsbrüdern, die niemals etwas verzeihen konnten.“ – So landen die drei Freunde bei Esau und Jakob. Isaak erklärt den Freunden, dass die beiden Zwillinge sind, aber Esau das Geburtsrecht erbt. – Auch dies wird kindgerecht erklärt.
Kurze Zeit später geht Esau jagen. Er kommt zurück und konnte nichts mitbringen, aber er hat Hunger. Da kommt Jakob auf die Idee, ihm eine Eintopfgericht gegen das Geburtsrecht zu verkaufen. – Für Esau kein Problem, denn er nimmt Jakob nicht ernst.

Superbuch bringt die Freunde einige Jahre weiter. Jakob ist bei Laban und hat von Gott den Auftrag, wieder in seine Heimat zu gehen. Jakob hat Angst, denn er kennt seinen Bruder. Und er weiß, was er getan hat.
Joy gibt zu bedenken, dass Jakob um Verzeihung bitten kann. „Wenn man es ehrlich bereut, sollte man ihm vergeben.“
Jakob glaubt immer noch nicht daran, dass ihm verziehen wird. Und er erzählt, wie er vor vielen Jahren mit Hilfe seiner Mutter Rebekka den Segen für den Erstgeborenen erschlichen hat. Esau schwor danach, Jakob dafür zu töten. Und nun soll er zurück? Jakob wird mulmig
Jakob lässt Esau viele Geschenke überbringen, damit dessen Wut verfliegt. Doch er hört, dass Esau mit über 400 Männern auf Jakob wartet. Kann da noch Vergebung passieren?

Jedenfalls bekommen Joy und Chris mit, was passiert und lernen sofort, handeln auch danach.

Schöner Kinderfilm, lohnt sich zu sehen. Auch schon für kleinere Kinder ab dem Vorschulalter

 Für 9,95€ kann man die DVD hier bestellen.

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit dem Hänssler-Verlag

Sonntag, 8. März 2020

Hermie und Freunde: Buzby, die aufmüpfige Biene




Heute mal wieder etwas von Hermie und seinen Freunden.

Noch bevor der Film richtig los geht, erklärt Max Lucado, dass Gottes Regeln. die besten sind,die es gibt.
Los geht es mit einem Bienenkorb. Dort scheint ein richtiger Tumult zu sein. Und dann gibt es schon eine männliche Biene namens Buzby ,die aus dem Stock geworfen wird. Das begreift Buzby nicht. Es kommt von ihm sofort die Frage: „War das nötig?“ Und er fängt an zu singen: „ Ich bin der König der Bienen...“
Buzby landet im Garten von Hermie und dessen Freunde. Er begibt sich sofort daran, für sich einen Bienenstock zu bauen. Da er sich ja als „König der Bienen“ bezeichnet, kann jeder denken, wie dieser Bienenstock aussieht.
Buzby stellt sich sofort bei allen vor. Vor allem die Kinder (Mary und Minnie finden ihn „cool“. Sie eifern ihn nach.
Und viele denken,dass es schön ist, einen neuen Nachbarn zu haben. Doch eines kann er nicht: Sich an Regeln halten. Als Hermie Buzby dann fragt: „Da du vorhast,hier zu leben, hat dir schon jemand die Gartenregeln verraten?“ Prompte Antwort: „Regeln? Für mich gibt‘s keine Regeln. So was brauch ich nicht. Ich bin der König der Bienen!“
Buzby zeigt sich uneinsichtig. Daher möchte Hermie ihm die Regeln des Gartens zeigen. Doch das ist nutzlos.

Hermie und Wurmie wenden sich an Gott. Sie hoffen auf Seine Hilfe. ER verspricht auch zu helfen. Zunächst will Gott mit Buzby reden. Doch Gott ist auch klar: „Manche müssen erst mal Lehrgeld bezahlen.“
Gott versucht mit Buzby zu reden. - Doch dieser macht alles, um Ihn eben nicht zu hören. Mehr noch: Er zeigt Mary und Minnie, dass es cool ist, sich nicht an Regeln zu halten. Mehr noch: Buzby macht das große Tor des Garten auf. So kommt es, wie es kommen muss: Ein großer Frosch kommt rein. Der Feind aller Insekten, denn er frisst diese gerne.

Kann da noch etwas zum Positiven gewendet werden? Haben die Tiere eine Chance? Und lernt Buzby daraus? Oder braucht es noch mehr, damit es sich an die Regeln hält.

Empfehlenswerter Film, nicht nur für Kinder, sondern für die ganze Familie Mit viel Humor.  Erwachsen werden bei Buzby an eine bestimmte Person erinnert. - Was auch Absicht ist, wie man zum Schluss sehen kann.

Erst nach ungefähr acht Minuten beginnt der Hauptfilm. Zuvor gibt es einen lehrreichen Vorspann.

Gefunden habe ich den Film auf  Youtube


Sonntag, 1. März 2020

Antoinette - Gott ist größer als der Schmerz.





Familienalltag.  In der Frühe, kurz bevor alle zur Arbeit fahren: Eine Mutter (Antoinette)  zeigt ihrem körperlich behinderten Sohn ihre Liebe. Die Tochter ist etwas über die Art und Weise aufgebracht. Sie bringt ihren Bruder dann zur Reha und fährt selbst zur Arbeit.

Nächste Szene: Schulbusse vor einer Schule. Die Kinder werden zum Unterricht gebracht. Das Personal der Schule kommt. Hier arbeitet Antoinette in der Verwaltung.
Der Schulalltag beginnt, alles läuft normal. Zwar parkt vor der Schule ein junger Mann (Michael Hill), der bleibt aber in seinem Auto. Alles scheint normal zu sein.
Es wird Mittag, weiterhin gehen aller ihrer Arbeit nach. Der Hausmeister ist gerade draußen auf dem Schulgelände beschäftigt. Er geht in die Mittagspause. Antoinette soll im Büro (am Empfang) aushelfen.
Gegen halb eins versucht Michael Hill Zugang zur Schule zu bekommen.  Da gerade jemand das Gebäude verlässt, gelingt dies ihm auch. Hill kommt in den Empfang. Dort packt er sofort sein Maschinengewehr aus und macht deutlich, dass dies bitterer Ernst ist. Er ist wütend und scheint zu allem bereit zu sein. Er schickt eine schwangere Frau, die sich bei Antoinette aufhält in die Klassenzimmer.  „Sag allen, dass ich hier bin! Und dass ich gekommen bin, sie zu holen“, so Michael Hill.“ Dank dieser Warnung können sich Lehrer und Schüler in Sicherheit bringen. Gleichzeitig informieren die Lehrer die Polizei.
Antoinette ist alleine mit Hill. Es ist zu merken, dass sie Angst hat. Sie fängt an zu beten. „Gott, hilf mir das durchzustehen, bitte. Gib mir Kraft, hilf mir dadurch, ich brauch deine Hilfe.“, so ihre Worte.
Antoinette fängt an, mit Hill zu reden. Ohne Erfolg. „Ich werde alle töten!“, lässt er sie wissen. Sie wird von ihm bedroht! Und als sie nicht sofort weiß, wie viele Kinder auf der Schule sind, richtet Hill sein Gewehr auf Antoinette.

Vor der Schule zieht inzwischen ein ganzes Polizeiaufgebot an. Ein Hubschrauber ist im Einsatz. Antoinette betet weiter. Hill stört dies. Doch Antoinette lässt sich diesmal nicht einschüchtern. Sie erzählt von ihrem Glauben.
Hill fordert Antoinette auf, Polizei und Presse anzurufen. „Jeder soll es erfahren.“ Etwas später sieht er die Polizeiaufgebot. „Ich töte sie, ich töte sie, ich töte diese Schweine!“ So seine Worte. Und er geht noch weiter: „Heute sterben viele junge Leute, klar!?“ Und grinsend fügt er hinzu: „Ich werde alle töten!“
Man sieht, Michael meint es ernst. Er füllt sein Maschinengewehr mit Patronen auf. Kurz sieht er durch eine Türe eine Lehrer mit zwei Kindern. Er legt das Gewehr schon an. – Doch dann lässt er nur eine Durchsage von Antoinette mache. Hill stellt Bedingungen an Kinder und Lehrer. Antoinette macht die Ansage und fügt hinzu: „Gott behüte euch.“
Als Antoinette bei der Einsatzzentrale der Polizei anruft, wird ihr empfohlen, die Leitung zu halten, so kann die Polizei die ganze Zeit alles mithören.

Antoinette erzählt nicht nur über den Glauben, sondern auch über ihr Leben. So merkt Hill: Er ist nicht der einzige, der mit Problemen aufgewachsen ist. Auch andere haben diese. Trotzdem beruhigt dies Michael nicht. Irgendwann sagt er zu ihr: „Halt’s Maul! Du und deine Kinder gehen mir so am Arsch vorbei! Ich hab eigene Probleme!“

Es kommt zum ersten Zwischenfall, als der Hausmeister aus seiner Pause zurückkehrt. Da er laute Musik hört und Kopfhörer anhat, hört er nicht einmal den Polizeihubschrauber.  Als er im Büro ist, schießt Hill.
Als dann die Polizei näher an das Gebäude kommt, fängt Michael an, auf die Einheit zu schießen. Daher kommen noch weitere Einheiten. Ein Scharfschütze ist immer auf Michael Hill gerichtet. Es kommt zu einem weitern Zwischenfall mit der Polizei. Dabei wird Hill verwundet.
Wie geht es weiter?  Wird Hill wütend und schießt auf die Kinder? Oder gibt er auf? Kommt er überhaupt lebend aus dem Gebäude? Und was wird aus Antoinette?
Ein Film, spannend bis zum Schluss. Aber nichts für schwache Nerven.

 Freigeben ist der Film ab 12 Jahren. Ich würde es jedoch keinem Kind in diesem Alter zeigen.

Für  15,--€ ist die DVD hier zu bekommen.

Antoinette Tuff hat auch ein Buch über dieses Ereignis geschrieben, wenn man die Leseprobe (erstes Kapitel) liest, ist zu erkennen, dass es noch spannender ist. Außerdem ist  mehr über die Lebensgeschichte von Tuff zu erfahren. Das Christliche in Sprüchen immer wieder durchscheint.
 Für 16, -- € ist das Buch hier zu bekommen, das eBook für 12,99 € hier

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth Medien

Sonntag, 23. Februar 2020

Mehr als Limonade



Der Film beginnt im Sommer 1970. Man sieht drei Jungen, die zu einer Pizzeria gehen. Und eines ist gleich zu merken: Hier handelt es sich um Buben, auf den Weg zum Jugendalter, aber auch auf dem Weg zum Erwachsen werden verbunden mit der ersten Liebe.
Vor allem geht es hier um Dustin, der Tanya sehr mag.
Und es stellt sich heraus, das Dustin nebenbei mir Gartenarbeit sein Taschengeld verdient.
In der nächsten Einstellung wird Nick gezeigt. Er macht den Freunden Dustin,  Albert und Marc das Leben schwer. Aber nicht nur ihnen.


Bei seiner Gartenarbeit trifft Dustin auf Mr. Sperry.  Er engagiert ihn sofort auch für sich die Gartenarbeit zu machen. Dabei bleibt es aber nicht.  Sperry lädt Dustin zu selbstgemachter Limonade ein. Schließlich kommen auch Dustins Freude zur Limonade. Es ergibt sich eine Gespräch über die erste Liebe, verbunden mit dem Glauben. Für Dustin etwas zu viel: "Ja ich weiß. In der Bibel steht dies darfst du nicht und das darfst du nicht"  Sperry muss lachen. So beginnt er die Freunde auf eine angenehm lockere Art über die Inhalte der Bibel bei sich zu Hause zu unterrichten. So zum Beispiel mit einem Spiel, bei dem es Schokoladenkuchen gibt, wenn  Sperry gefunden wird. - Anhand dessen will  Sperry zeigen, dass man auch in die Irre gehen kann.
Und als Nick Dustin mit der Bibel trifft und diese in eine Pfütze wirft, erklärt  Sperry, dass es immer wieder Angriffe auf Christen geben wird; auf Christen, die die biblische Botschaft leben wollen.

Dustin bekommt noch eine Aufgabe von  Sperry. Er solle für Mr. Barns den Rasen mähen. Die Kosten will  Sperry übernehmen. Bedingung: Mr. Barns soll nicht gesagt werden, wer den Auftrag gegeben hat und Dustin soll immer freundlich sein. - Zum Schluss des Filmes stellt sich der Grund dafür raus.


Wieder mal treibt Nick sein Unwesen. Die drei Freunde erzählen es  Sperry. Der überlegt kurz, geht dann mit ihnen zum Friedhof und lässt - im übertragenen Sinne - die Toten sprechen. Dann erklärt er den Freunden: "Denkt an alle Menschen, die ihr liebt... auch an diejenigen, die ihr nicht leiden könnt. Und dann überlegt folgendes:  Eines Tages müssen alle Menschen sterben." Sperry erklärt, dass die Menschen in den Himmel oder in die Hölle kommen. Dazu sagt er: "Und jetzt zu Nick: Meine Gedanken kamen sofort zu den Worten von Jesus Christus: Liebe deine Feinde, segne die, die dich verfluchen, tue Gutes denen, die dich hassen." - Dass sich Sperry selbst daran hält, wird sich noch rausstellen.
Und dann trifft Sperry mal auf Nick, denn die drei Freunde haben Sperry zum Essen eingeladen. Nick greift dabei auch Sperry ein. doch dessen Reaktion fällt anders aus, als es Nick erwartet hat.
Ein paar Tage später findet ein Gespräch zwischen Sperry und Nick statt. Das hat Auswirkungen auf Nick.

Die Bibelstunde bei Sperry haben Auswirkungen: Die Jungs erzählen von ihren Glauben weiter und so kommen mit mehr Buben zu Sperry.

Was ist mit Dustin und Tanya? Nun, sie ist zunächst im Urlaub. Danach schreibt Dustin ihre eine Nachricht, die er ihr übergibt. Der Inhalt überrascht

Da Mr. Sperry schon sehr alt ist, ist es abzusehen, dass er irgendwann mal sterben wird. Doch: Was wird dann auch den jungen Kerlen?  Fallen diese wieder in ihr altes Verhalten zurück? Oder hat Sperrys Unterricht Früchte getragen?

Ein Film für die ganze Familie, des sehenswert ist; ein Film, der für Überraschungen gut ist. Lohnt sich wirklich zu sehen, auch wenn zu merken ist, dass es sich um keinen katholischen Film handelt.

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit dem Hänssler-Verlag

Sonntag, 2. Februar 2020

War Room



„Nein danke, ich schaue mir keine Kriegsfilme an!“ – Das war meine Antwort, als Freunde mir den Film War Room ausleihen wollten. Sie liehen ihn mir trotzdem, sagten mir, dass es eben kein Kriegsfilm ist. – Ich war gespannt.

Es beginnt – wider Erwarten – mit einer Kriegsszene. Also doch ein Kriegsfilm?
Eine Frauenstimme erklärt hierzu, was in einem Krieg gemacht wird, dass es Strategien braucht. Und sie vergleicht das Gebet damit. „Ich bin erstaunt, dass wir in den vielen Schlachten, die wir heute führen…, die wenigsten wissen, wie man richtig kämpft. Oder verstehen, gegen wen wir eigentlich kämpfen. Ganz egal, gegen wen man gewinnen will. Man muss die richtigen Energien und die richtigen Ressourcen haben, den Siege basieren niemals auf Zufälle“
Erst jetzt beginnt die richtige Geschichte. Elizabeth, eine Maklerin wird vorgestellt, genauso Tony, ihre Ehemann während der Arbeit und schließlich noch die Tochter Danielle. Es ist zu merken, dass die Eheleute sich anscheinend nichts mehr zu sagen haben. Gleichzeitig kümmern sie sich nicht richtig um Danielle. Das Ehepaar streitet sich vor Danielle. So ist es kein Wunder, dass Danielle irgendwann zu ihrer Freundin sagt: „Ich würde gern bei dir wohnen. Wenn meine Eltern sich sehen, streiten sie immer.“ Elizabeth hört dies. So fragt sie Danielle: „Du weißt, dass wir dich lieben?“ Danielle zögert, es ist ihr anzumerken, dass dem eben nicht so ist. Und als Elizabeth dann noch sagt: „Du bist für mich das Allerwichtigste auf der Welt, das musst du mir glauben!“, kommen Fragen von Danielle: Wie ist der Name meines Teams?... Wie sind den unsere Farben? Was habe ich beim Seilspringen in letzter Zeit gelernt?“, usw. Keine davon kann Elizabeth beantworten.

Dann lernt Elizabeth bei einem Termin Clara kennen. Diese will ihr Haus verkaufen. Gleichzeitig ist sie ziemlich aufdringlich, was das Thema Glaube betrifft. Da Elizabeth nur gelegentlich in die Kirche geht, fragt Clara: „Liegt es daran, dass ihr Pastor nur ab und zu eine Predigt hält?“ Schließlich sagt Elizabeth irgendwann: „Ich glaube an Gott, wie die meisten Menschen. Der Glaube ist wichtig für mich.“ Darauf hat Clara eine beeindruckende Antwort, sozusagen eine Art Gleichnis; Vergleich. Als dann das Gespräch auf das Thema Ehe kommt, fühlt sich Elizabeth doch etwas überfallen, erst recht, als Clara sie fragt, wie viel Elizabeth für ihren Mann betet. Schließlich bringt Clara Elizabeth eine Gebetsstrategie für bei, damit die Ehe gerettet wird. Für Clara geht es um den „richtigen Kampf, mit den richtigen Waffen.“ Und Clara bringt Elizabeth bei, dass es nicht deren Aufgabe sei, den Mann zu ändern. Wohl aber für ihn zu beten. Und Clara gibt Elizabeth einige Bibelverse, die beim Beten helfen sollen. Als dann Tony irgendwann nicht mehr bereit ist, Elizabeth zu helfen, fängt sie mit dem Beten richtig an. Bei den Tipps, die Clara dabei gibt, hat man das Gefühl, sie tritt zum Teil wie ein General auf, auch wenn es um das Beten geht. Auch diese wichtige Aufforderung gibt Clara: „Wenn es etwas gibt, dass Sie beichten müssen, dann beichten Sie es.“
Während Elizabeth betet hat man bei ihr  an einem Punkt das Gefühl, sie fühlt wirklich Krieg – Krieg gegen den Teufel. Und so ist es keine Wunder, dass sie einmal ihrer Tochter erklärt: „Ich bete darum, dass Gott für mich kämpft, denn ich habs satt zu verlieren.“
Durch das Gebet ändert sich wirklich etwas. Zunächst ändert sich Elizabeth. Das fällt auch Tony auf, als er seine Arbeit verliert. Schließlich bekommt er den Grund mit. Wie reagiert er wohl darauf? Macht er mit oder lehnt er das Gebet ab? Und wie geht es mit der Familie weiter? Ändert sich etwas? Oder muss Danielle weiter ohne Eltern leben, die ihr zuhören?

Ein tiefsinniger Film mit viel Humor. Lohnt sich zu sehen. Vor allem (aber nicht nur) für Ehepaare, die ihre Ehe retten wollen.

Warum der Titel War-Room (Kriegsraum)? Nun warum das Wort Krieg bekommt man schon mit, wenn man diesen Beitrag liest. Raum: Das ist im Film deutlich zu erkennen.

Lohnt sich jedenfalls zu sehen.
Freigegeben ist der Film ab 6 Jahren, doch sollte man älter sein, um alles zu verstehen. Es gibt noch ein paar "Nebenschauplätze", die zeigen, was  der Glaube alles ausmacht.

Für 10,--€ ist die DVD hier zu bekommen

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth Medien