Sonntag, 19. Januar 2020

Camilla und der Dieb/ Camilla und Sebastian

©Gabriele-Raphaela Rasenberger

Ein zweiteiliger Familienfilm bei dem die christlichen Inhalte nur selten zur Sprache kommen, dafür jedoch umso deutlicher.
Camilla ist ein Kind, welches bei Onkel und Tante wohnt. Doch da die Tante nicht mit Kindern umgehen kann, beschließt der Onkel, Camilla zu ihrer älteren Schwester Sophie zu senden. – Damit beginnt fast ein Abenteuer für Camilla:
Sie soll am Bahnhof warten und wird dort von halbstarken Jungen ausgenommen. Sebastian, der gerade seine Stelle verloren hat, hilft ihr. Camilla hat zu Sebastian vertrauen.  Sie gehen gemeinsam essen, Camilla bekommt eine Bibel geschenkt… - Zumindest für den erwachsenen Zuschauer ist zu erkennen, dass Sebastian die stiehlt. Camilla erkennt dies nicht, denn Sebastian ist nett zu ihr; bringt sie auch zu ihrer Schwester. Da jedoch gleichzeitig Joachim, ein gefährlicher Räuber unterwegs ist, muss Sebastian für diesen noch mehr stehlen. Dies alles, unter anderem auch,  damit Camilla nichts passiert.
Erst am Ende des Filmes erkennt man den christlichen Inhalt: Sebastian ändert sich, weil der die Bibel gelesen hat, er stellt sich der Polizei. Hier beginnt auch der zweite Film.
Sebastian wird verurteilt und landet im Gefängnis. Camilla bringt ihm ihre Bibel, damit er darin lesen kann. Irgendwann darf Sebastian auf Bewährung  den Knast verlassen.
Was aber schlimm ist: Joachim  kommt zwar dank Camillas Heldentum ins Gefängnis, wird aber auch wieder entlassen. Er will, dass Sebastian wieder mit ihm auf Raubzüge geht. Dafür ist ihm jedes Mittel recht.
In der Zwischenzeit versucht Peter alles zu tun, damit Camilla nicht als Heldin dasteht. Er möchte sie bloßstellen, da sie mit einem Dieb befreundet ist. Für Camilla steht aber fest, dass Sebastian kein Dieb mehr ist. „Er ist ein Kind Gottes geworden“, so Camilla zu Peter. Da  jedoch in der Bibel steht, dass weder Diebe noch Räuber in den Himmel kommen können, steht für Peter fest: Sebastian hat keine Chance Christ zu werden. Die Lehrerin  zeigt den Kindern das es anders ist, da fast jeder ein Dieb ist, in der Schule viele Diebe sind. Und sie erzählt ein Beispiel aus ihrer Vergangenheit: Sie hatte als Kind das Tagebuch ihrer Schwester gelesen, was sie bereut hat. Die Lehrerin erklärt: „Weil wir nicht nur Geld, oder andere Dinge voneinander stehlen können. Die, die anderen Geheimnisse stehen, das sind auch Diebe… Wenn wir petzen, dann stehlen wir den anderen den guten Ruf…“ Es lohnt sich wirklich diesen Ausführungen zuzuhören, die nicht nur für Kinder sind, aber so erzählt, dass Kinder sehr wohl begreifen, was stehen heißt. Sie macht aber auch klar, dass wir umkehren können.

Als Sebastian jedenfalls wieder im Dorf ist, wollen die meisten nichts mit ihm zu tun haben. – Schließlich hatte er ja fast alle bestohlen. Und als dann auch noch Joachim kommt. Kann man Sebastian trauen? Macht er wieder gemeinsame Sache mit Joachim? Oder hat ihn die Heilige Schrift wirklich verändert? Lebt er wirklich als Christ?

Ein wunderbarer Familienfilm, auch für jüngere Kinder. Und für Leute, die nicht unbedingt so viel mit dem Glauben zu tun haben wollen.


Gefunden habe ich die beiden Filme „Camilla und der Dieb“, so wie „Camilla und Sebastian“ auf YouTube

Sonntag, 29. Dezember 2019

Himmelskind




„Als ich noch ein Kind war, sprachen die Leute nicht über Wunder. Ich bin mir nicht sicher, ob ich verstand, was Wunder sind, oder ob ich an sie glaubte“ – Das sind die ersten Worte des Filmes, der im Original „Wunder vom Himmel“ heißt. Worte von Christy.
Christy und Kevin haben drei gesunde Töchter, Abby, Anna und Adelynn die gerne herumtollen. Für die Familie gehört es ganz selbstverständlich zum Leben, sonntags in den Gottesdienst zu gehen. Auch bei den Gemeindefesten sind sie dabei.
 Dann wird Anna krank. Als es nicht besser wird, fahren Christy und Kevin mit Anna von einem Arzt zum andern. Doch keiner kann helfen. Alle sagen, dass es harmlos ist. Gleichzeitig wird der Bauch von Anna immer dicker. Und Anna hat Schmerzen. Sie schreit nur noch vor Schmerzen. Schließlich liegt irgendwann das Ergebnis vor: Darmobstruktion/Darmverschluss. Wenn Anna nicht operiert wird, wird sie sterben, heißt es. Doch das ist noch nicht alles. „Es hat sich herausgestellt, dass Anna ein schwere Mobilitätsstörung des Darms hat“, so der behandelnde Arzt. Es gibt keine Heilung. Der behandelnde Arzt verweist auf den Spezialisten  Samuel Nurko.  Dieser nimmt jedoch erst dann Kinder an, wenn seinen totkranken Patienten nicht mehr geholfen werden kann. Es müsste also schon ein Kind sterben.
„Wieso hat Gott mich nicht wieder gesund gemacht?“ fragt Anna in dieser Lage. Die Mutter weiß keine Antwort.
In dieser Zeit verliert Christy langsam ihren Glauben.
 Als Christy dann mit ihrem Mann redet, weil es Anna so schlecht geht, meint sie: „Wir brauchen eine Lösung Kevin und wir brauchen sie jetzt.“ Antwort von Kevin: „Ja, die finden wir auch, in dem wir den Glauben nicht verlieren.“  Ein verzweifeltes „Wirklich? Und was hat uns das gebracht?“ ist die Redaktion von Christy. Kommt noch dazu, dass einige Gemeindemitglieder Christy vorwerfen, sie oder jemand aus der Familie, hätte gesündigt, weil Anna nicht gesund wird. – Das ist der Zeitpunkt, an dem Christy beschließt, nicht mehr in die Kirche zu gehen.

Dann kommt der Zeitpunkt, an dem Christy mit Anna  von Texas nach Boston fliegt. – Sie hat keinen Termin, es ist ein sehr langer Flug. Aber Christy möchte nicht, dass Anna stirbt. Was nicht zu erwarten war tritt ein: Christy und Anna bekommen einen Termin. Nurko sieht sich alles an. Doch er ist Realist: Das einzige, was er für Anna tun kann, ist, die Schmerzen zu lindern, da es keine Heilung gibt.  Später im Film bekommt man mit, dass Anna ziemlich gut über ihren Zustand Bescheid weiß. Sie unterhält sich mit einem anderen Kind über das Sterben. Gleichzeitig kommt durch ihre Krankheit, ihre Schmerzen irgendwann an den Punkt, an dem sie sagt: „Ich möchte tot sein. Ich will in den Himmel, wo es keine Schmerzen gibt.“
Anna muss alle sechs Wochen nach  Boston ins Krankenhaus. Ein großer finanzieller Aufwand für die Familie, trotzt Krankenkasse.  Auch eine Belastung für die Familie.Wie soll das gehen? Kevin ist sich sicher, dass dank seines Glaubens alles gut wird. Von Christy bekommt er dafür zu hören: „Ich habe keinen Glauben! Den habe ich schon lange verloren! Ich kann nicht einmal mehr beten.“
Kevin vermittelt Christy ein Gespräch mit dem Pastor. „Sie könnten mir sagen, wieso ein liebender Gott ein Mädchen wie Annabell derart leiden lässt.“ – Der Pastor weiß keine Antwort.

Als dann Anna eines Tages zu Hause ist, überredet ihre ältere Schwester Abby sie, auf den Baum zu klettern. Erst lehnt Anna aufgrund ihrer Krankheit ab. Doch dann macht sie mit. Beide klettern sehr hoch auf einen morschen Baum, der innen hohl ist. Anna stürzt aus großer Höhe in den Baum. Danach ist nichts wie vorher.
Nach über drei Stunden kann Anna aus dem Baum befreit werden. Sie atmet. Aber wie geht es ihr? Welche Auswirkungen hat es auf ihre Krankheit?
Anna erzählt kurz darauf ihren Eltern, was im Baum passiert ist.

Dieser Film beruht auf eine wahre Begebenheit und zeigt Gottes Wirken auch heute.

Freigegeben ist er ab 6 Jahren. Die Kosten und wo dieser zu bekommen ist, weiß ich nicht, einfach mal suchen. – Mir haben Freunde den Film geliehen.

Sonntag, 22. Dezember 2019

Breakthrough - Zurück ins Leben




Januar 2015 – Ein Jugendlicher  (John) steht gerade auf. Es ist ein ganz normaler Jugendlicher, mit allem was dazu gehört. Also haben es die Eltern nicht unbedingt immer leicht mit ihm.  
In der Schule gehört John zu einem Sportteam. Da es sich um die USA handelt, hat hier der Sport eine große Rolle. Und wer in der Schule schlechte Noten schreibt, der wird für Spiele teilweise nicht aufgestellt. Das bekommt auch John zu spüren.  Er soll über nämlich über seinen Stammbaum berichten und weigert sich. Doch nach dem Gespräch mit dem Trainer gibt er es ab.  Hier ist dann zu erfahren, dass John adoptiert wurde, wie er in seinem kurzen Referat berichtet. Und dazu kommt der Satz: „Die haben mich … mitgenommen – wohl weil ich so süß bin.“ Das Ganze wird von einem zerknitterten Zettel vorgelesen.  Dann flegelt sich John auf seinen Stuhl.
            Seine Mutter Joyce ist in der Kirchengemeinde engagiert, gehört auch zu einem Gebetskreis. Aber: Sie kommt mit dem Pastor nicht gut aus.
Ein paar Tage später  ist John bei Freunden. Sie machen das, was Jugendliche eben so machen: zocken, über Mädchen reden, sich cool dabei vorkommen, auf den Spielplatz zu gehen und: Trotz Warnung den zugefrorenen See betreten. Zwar prüfen sie erst, ob das Eis dick genug ist, doch als sie dann drauf sind, gibt es kein Zurück. Sogar ein Selfie wird gemacht. Es kommt, wie es kommen muss: Das Eis bricht ein. Die beiden Freunde von John können sich retten, doch er schafft es nicht.
John ist schon mindestens 15 Minuten unter Wasser und wurde noch nicht gefunden. – So lange Zeit ohne Sauerstoff kann es ein Mensch eigentlich nicht aushalten. Und wenn, dann gibt es eine schwere Behinderung. Ich selbst habe dies mal bei einem Bekannten erlebt, der sehr lange ohne Sauerstoff war.
Schon während die Jungen im Eis einbrechen, wird für sie gebetet. – Anschließend für John. Und dies, während die Ärzte um sein Leben kämpfen. Sie versuchen ihn wiederzubeleben. 45 Minuten werden angegeben – eine realistische Zeit, manchmal sind es noch mehr.
Als  Joyce dann im Krankenhaus ankommt, geben die Ärzte ihr Zeit, sich von John zu verabschieden. Wieder betet Joyce – und er lebt. Es ist ein Wunder.
In den nächsten Tagen opfert sich Joyce für John auf, ist immer für ihn da. Das hat Auswirkungen auf ihre Diabetes. Trotzdem macht sie weiter. Sie hört war die Ärzte ihr sagen. Das ist ziemlich realistisch. Joyce will die Hoffnung nicht aufgeben.

Gleichzeitig entsteht eine Gebetskette. Immer mehr Menschen beten. Die Klasse richtet eine Facebookseite ein „Pray for John“ (Ich habe nachgesehen, was heute auf dieser Seite steht)

Und Joyce gibt nicht auf. Als ein Spezialist nicht mehr tun will, bitte Joyce das Beste zu geben, da John ein Kämpfer ist. Und sie schließt mit den Worten: „Und den Rest überlassen Sie Gott.

Noch ein weiterer Punkt: Joyce lässt keine einzige negative Äußerung im Zimmer von John zu. Es darf nur Positives geredet werden.

Hat John noch eine Chance? Wird er leben? Und wenn ja, wie?

Ein sehr toller Film, der zeigt, dass auch heute noch Wunder geschehen können. Wer noch kein Weihnachtsgeschenk hat, sollte diese DVD besorgen.

Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.
 Für 15,--€ ist die DVD hier erhältlich

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth Medien

Sonntag, 17. November 2019

Liebe braucht Helden



Vorspann: Die Stimme eines Mädchens und einer Frau sind zu hören. Es sind Catherine (Cat) und ihre Mutter. Das kleine Mädchen hat einen Feuerwehrmann zum Vater und möchte so einen Mann heiraten, am liebsten ihren Vater.

Szenenwechsel, der Hauptfilm beginnt. Eine Feuerwache ist zu sehen. Hier arbeitet Caleb, der Mann von Cat. Auch sie ist auf ihrer Arbeitsstelle zu sehen. Beide scheinen in ihrer Arbeit aufzugehen, sich hier ganz und gar einzubringen. Und beide kommen mit den Kollegen gut klar. Hier ist auch zu erfahren, dass die Mutter von Cat einen Schlaganfall hatte und dringend auch Rollstuhl und Pflegebett angewiesen ist. Und beide lassen sich beeinflussen: Cat von Gavin,  einem Arzt. Caleb sucht im Internet nach Bekanntschaften.
Dann sieht man die beiden als Ehepaar zu Hause. Es kommt zur unsachlichen Diskussion – Der nächste Streit eskaliert schließlich. Caleb wirft Cat vor: „Du bist doch eine ganz respektlose, undankbare, dumme Frau! Ich hasse dich dafür! Du nörgelst, du kritisierst das Leben aus mir raus! Ich hab genug davon! Und wenn du mir nicht den Respekt zollst, den ich verdiene, was ist dann der Sinn unserer Ehe?!“ – Das reicht, dass Cat sich scheiden lassen will. Sie ist zutiefst verletzt.
Beide, sowohl Cat, als auch Caleb reden mit Freunden über die Ehe und bewerten diese unterschiedlich. Nur: Keiner von beiden glaubt, sich ändern zu müssen, beide geben dem Partner die Schuld.
Schließlich redet Caleb mit seinen Eltern, besonders mit seinem Vater. Zunächst jedoch gibt er mit auf dem Weg, Gott mit in die Beziehung zu geben. Darauf Caleb: „Gott mag es geben, aber er interessiert sich nicht für mein Problem.“ Dann geht der Vater aber auch auf das persönliche Problem ein, möchte dass Caleb noch mit der Scheidung wartet und sendet ihm ein Buch, welches die Ehe der Eltern von Caleb gerettet hat. Caleb ist skeptisch. – Mit Religion will er auf keinen Fall etwas zu tun haben.
Michael, ein Freund von Caleb erinnert ihn daran, dass dieser mit der Ehe versprochen hat: „In guten, wie in schlechten Tagen“, und er fügt an: „Aber eigentlich meinen alle nur die guten!“ Die beiden diskutieren weiter. Für Caleb steht fest: „Ehen sind nicht feuerfest (=fireproof im Englischen) Und Michael: „Feuerfest heißt nicht, dass es nie Feuer gibt. Aber wenn es kommt, muss du ihm standhalten.“ Weiter vergleicht Michael die Ehe mit dem Tun der Feuerwehr.
Und dann kommt das Buch von Calebs Vater. Eine Anleitung, die nicht ganz einfach ist und die Caleb zunächst Tag für Tag nur macht, weil es eben so gefordert ist. Deutlich ist zu sehen, dass er mit dem Herzen nicht dabei ist. Und seine Frau merkt dies. Caleb will aufhören, doch sein Vater macht ihm Mut, durchzuhalten. Doch einiges lässt Caleb einfach aus, nämlich wenn es um das Beten geht. Caleb möchte durchhalten, doch seine Frau macht es ihm schwer, trifft sich mit einem anderen Mann, lässt Caleb wissen, dass sie ihn nicht mehr liebt. Und vor allem: Caleb will nichts davon wissen, dass der Glaube dazu gehört, dass er Jesus in sein Leben lassen soll. „Ich brauche keine Krücke, um durchs Leben zu kommen“, so sein Kommentar dazu. Sein Vater erklärt ihm einiges. Hier kommt das Thema Vergebung von Gott zur Sprache und seine Liebe zu uns.
 Je mehr Caleb um seine Ehe kämpft, desto weniger weniger will seine Frau von ihm wissen. Sie legt ihm den Antrag zu Scheidung hin. Gleichzeitig findet Caleb einen Karte von Gavin, auf den Cat sich eingelassen hat. Anne, eine gläubige Kollegin spricht Cat auf diese Beziehung an. „Wenn er versucht dich umwerben, obwohl du verheiratet bist,  woher weißt du, ob er das bei jeder anderen nicht auch macht?“ Darauf will Cat sich nicht einlassen, sich bricht das Gespräch ab.
Kann die Ehe überhaupt noch gerettet werden? Es spricht alles dagegen.


Es geht zwar um die Geschichte von Cat und Caleb, doch zwischendurch gibt es spannende Momente um die Arbeit vom Caleb. Es ist zu sehen, was die Feuerwehr zum Teil leisten muss…
Weiterhin ist immer wieder zu sehen, wie andere zum Thema Ehe stehen, wie diese zum Teil dafür kämpfen.

Toller Film für alle, die wirklich versuchen wollen, um ihre Ehe zu kämpfen. Er zeigt, wie schwer es sein kann, um die Ehe zu kämpfen. .Lohnt sich zu sehen.


Den Film habe ich von Freunden geliehen bekommen. – Ist bestimmt noch irgendwo zu finden.

Sonntag, 10. November 2019

Der Weihnachtsstall

Damit nicht auf den letzten Drücker noch Weihnachtsgeschenke bestellt werden müssen, stelle ich hier schon mal einen ganz tollen Weihnachtsfilm vor: 



Ein alter Mann auf einem Pferd, sieht aus wie ein moderner Cowboy. Er reitet zu einem Grab, spricht dort mit seiner verstorbenen Frau. Es ist kurz vor Thanksgiving und kurz vor Weihnachten. Es ist Chap (Abkürzung des Nachnamens), der eigentlich Joseph heißt. Er versucht  sich alleine für Weihnachten ein Festmahl zu richten. Einladungen schlägt er aus.
Szenenwechsel: Eine Frau (Jessica) mit dem Gepäck zum Auto. Sie nimmt ihre Kinder Spencer und Cassidy mit. Es ist zu sehen, dass sie Eddy, einen Mann verlässt, der zumindest Alkohol-Probleme hat. Und man sieht Jessica an, dass sie geschlagen wurde. Später ist sein Charakter zu erkennen. Jessica versucht Freunde und Bekannte zu erreichen, bei denen sie unterkommen kann. – Aber keiner ist für sie da, sie findet bei niemand Platz.
Eddy versucht später Jessica zu finden. Da sie eben bei keinem der Bekannten ist, probiert er sie später anhand der Kreditkarte zu finden. – Wenn diese verwendet wird, weiß er wo Jessica ist.
Als Jessica mit ihren beiden Kindern unterwegs ist, kommt Tochter Cassidy auf die Idee zu Chap zu fahren. Grund: Sie hat ein Buch gefunden, in dem eben über dem Platz im Stall steht. (Titel des Buches: Das erste Weihnachten)
Schließlich landen sie bei Chap, dessen Pflegetochter Jessica war. Er ist nicht gerade begeistert. Denn 14 Jahre vorher hat sie ihre Pflegefamilie schwer betrogen. Doch sie kommt genau im richtigen Augenblick, denn Chap ist gestürzt. Sie gibt Laura, der Tochter von Chap Bescheid, die aufhorcht, als sie mitbekommt dass Jessica, die die Familie betrogen hat, wieder da ist. Für Laura ist klar, dass sich Jessica in den letzten 14 Jahren bestimmt nicht geändert hat. So will sie nicht, dass Jessica bei ihrem Vater bleibt.
Jessica sucht sich eine Arbeit. – Geht auch von ihrem Geld einkaufen, will das Geld von Chap nicht haben. Dabei setzt sie eine Kreditkarte ein, die auf Eddy zugelassen ist, der schon gemeldet hat, dass dieser missbraucht wird. So findet Eddy Jessica. Doch Chap kümmert sich um Jessica.
Da ist aber auch noch Cassidy, die froh ist, endlich einen Großvater zu haben. Die die Zeit mit ihm verbringen möchte. Und die ein Buch findet, welches anscheinend die Geschichte von Chap (also Joseph) und dessen Frau Mary-Beth, (also Maria) beinhaltet. Cassidy hat die Bibel von Mary-Beth gefunden, ist auf das Weihnachtsevangelium gestoßen. „Ist das eine Geschichte über sie? Hat’s sie es selbst geschrieben“ fragt Cassidy. Chap erklärt ihr, dass es sich um die Bibel von Mary-Beth handelt mit dem Zusatz: „Ich würde sagen, dass Gott sie geschrieben hat.“ Und er erklärt Cassidy ein paar Minuten später, dass diese Geschichte eben nicht von ihm und seiner Frau handelt, sondern von der Geburt Jesu, der in einer Krippe geboren wurde. Schließlich kommt Chap auf die Idee den Stall von Bethlehem mit Krippe und allem was dazu gehört, nachzubauen. Auch hier zu erkennen, dass die beiden Kinder von Jessica den Inhalt der Bibel nicht kennen. Als Spencer die Krippe sieht ist seine Meinung: „Gottes Sohn hätte sicher etwas Besseres verdient.“ Cassidy gibt einen guten Kommentar, als Chap beim Aufbau der Krippe das Evangelium von Weihnachten vorliest. Was für uns vielleicht schon selbstverständlich ist, hört sie zum ersten Mal und hat daher eben ihre Anmerkungen.
Es spricht sich rum, dass Chap die Krippe, ja sogar ganz Bethlehem aufbauen will. So kommt der Pastor der Gemeinde auf die Idee, dort an Weihnachten den Gottesdienst zu halten. Und: Es  möchten auch viele Menschen bei der Vorbereitung helfen.

Dann kommt Eddy eines Nachts auf die Farm von Chap. Er hat mitbekommen, dass Jessica und die Kinder  dort wohnen. In seiner Wut fährt er das nachgebaute Bethlehem um und schlägt Chap nieder. Chap landet in der Notaufnahme. Als Laura davon erfährt, ist sie wütend auf Jessica, lässt sie es auch ziemlich deutlich spüren. – Laura ist wieder auf der Flucht.

Kann da überhaupt noch Weihnachten gefeiert werden? Kann der Vorschlag vom Pastor, bei Chap in dem aufgebauten Dorf Weihnachten zu feiern überhaupt noch erfüllt werden?

Ein toller Film, ein tolles Geschenk zu Weihnachten. Auf der einen Seite die Geschichte von Jessica und ihrer Familie. Aber dann werden auch immer wieder Teile des Weihnachtsevangeliums vorgelesen. Und die Geschichte zeigt, wie Weihnachten heute geschehen könnte. Wer genau aufpasst, findet viele Parallelen zur biblischen Geschichte.

Freigegeben ist der Film ab 6 Jahren, doch sollte man um einiges älter sein, um wirklich alles zu verstehen.

 Für 15,--€ kann man die DVD hier bekommen. - Lohnt sich wirklich und sollte Weihnachten auf keinem Gabentisch fehlen

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth-Medien

Sonntag, 3. November 2019

Hermie und Freunde: Knut, die ängstliche Spinne

© Gabriele Rasenberger

Angst – die kennt wohl jeder. Von Angst handelt der Film
 Schon zu Beginn wird gezeigt, was Angst aus einem machen kann. So hat die Raupe Wurmie Angst vor Flöhen – außer sie schlafen.  Und Hermie hat Angst vor Krokodilen. – Doch dann erinnert Hermie Wurmie daran, dass man keine Angst haben braucht, „denn Gott wird immer da sein, um uns zu beschützen.“
Dann erklärt kurz Max Lucado – der Autor der Geschichte – warum er keine Angst hat, er geht auf Jes 41,10 ein. Anschließend wird die Geschichte von der Spinne Knut gezeigt:
Es beginnt mit einer Marienkäfer- Familie. Als diese über sich auf dem Blatt eine Spinne entdecken, rennen sie weg, denn Spinnen fressen ja Insekten.
 Diese Spinne ist Knut. Es wird gezeigt, vor was Knut  Angst hat. Und da er so ängstlich ist, kommt Hermie mit ihm ins Gespräch, versucht ihn auch den anderen Insekten vorzustellen. – Aber: Knut ist eben eine Spinne.
Schließlich kommen die beiden zu Wurmie, der erkennt, dass Knut vor allem Angst hat. Sein Tipp an Knut: Er sollte mit Gott reden. Antwort: „Aber vor dem habe ich Angst!“ Gott spricht zu den dreien, gibt Beispiele, warum man keine Angst haben muss. – Bei Knut bleibt die Angst
Hermie und Wurmie versuchen inzwischen weiterhin den Insekten beizubringen, dass sie keine Angst vor Knut haben müssen. – Ohne Erfolg. Doch dann bekommt Knut seine Chance, die er nur mit Gottes Hilfe schafft.

Toller Kinderfilm, der zeigt, dass Gott da ist, wir keine Angst haben brauchen.

Gefunden habe ich den Film auf Youtube



Sonntag, 27. Oktober 2019

Spuren im Schnee


©Gabriele Rasenberger


Ein Zug – kurz zu sehen zwei Kinder, die aus dem Fenster sehen. – Szenenwechsel: Eine Person, die von einem Berg runterklettert
Dann am Bahnhof. Ein Mann und eine ältere Frau warten dort auf den Zug. Und dort wartet auch jetzt ein Junge, Lucien. Immer wieder sagt es sich vor „Es war deine Schuld… Weißt du, was du da getan hast… „
Rückblick: Lucien und Anette streiten sich. Anett ist wütend auf Lucien und gibt ihm eine Ohrfeige. Anett läuft weg. Aber da ist ja noch der Bruder von Anette, nämlich Dani,  an dem Lucien seine Wut und Verletztheit auslassen kann. So wirft Lucien das kleine Kätzchen in eine Schlucht. Das Kätzchen findet halt, aber Dani will hinterher und stürzt ab.  Es ist kein Ton von Dani zu hören. Lucien läuft weg und versteckt sich. Für ihn ist klar, was passiert ist.
Natürlich fällt es auf, dass Dani nicht nach Hause kommt. Vater und Anette suchen ihn. Dann wird Lucien gesucht. Seine Antwort: „Dani ist tot!“
Lucien soll die Stelle zeigen. Anette ist schon sehr sauer: „Dich bring ich um!“ murmelt sie vor sich her.
Und während Dani gesucht wird, betet die Großmutter für ihn.
Anette will Lucien bestrafen, weiß aber nicht wie. Die Großmutter antwortet: „Hast du schon einmal daran gedacht, Anette, dass jede böse Tat ihre eigene Strafe mit sich bringt, ohne dass jemand etwas dazu tun muss. Denk nur an den Schreck, den Lucien bekommen hat, als er Dani da runter stürzen sah. Und wie elend er sich heute Abend fühlen muss. Stell dir vor, was für eine Angst er haben muss, dass die Leute erfahren, was er getan hat… Sollten wir ihm nicht vergeben und helfen neu anzufangen?“
Und als Anette gegenüber Marie, der Schwester von Lucien noch ziemlich wütend reagiert, appelliert sie nochmals an Anette, ruft zum Gebet auf. „Gott ist Liebe und ich kann nicht voller Hass zu ihm kommen und hoffen, dass ER mir zuhört. Übergib Lucien Gott, ER vergilt das Gute und das Böse.“ Anette will nicht hören. Da überlässt sie das Beten der Großmutter. Sie ist weiterhin voller Wut und Hass gegenüber Lucien und lässt keine Gelegenheit aus, dies Lucien zu zeigen, ja, sie sorgt sogar dafür, dass schlecht über ihn gesprochen wird und Mitschüler ihn ärgern. Auch die Mutter von Lucien kann sein Verhalten nicht begreifen.
Dani ist nicht tot. Aber er kann ein Bein nicht mehr richtig  bewegen. Nach der Operation ist es kürzer als das andere Bein. Er ist auf Krücken angewiesen.
Lucien will niemanden sehen. Er geht (zunächst) nicht in die Schule. Zieht sich in die Berge zurück. Hier trifft er auf einen Einsiedler, der ihm das Schnitzen lehrt. Als Lucien wieder in die Schule geht, reagiert der Lehrer sehr gut.
Der alte Einsiedler, zu dem Lucien geht spielt keine unbedeutende Rolle.  Er hört sich die Geschichte von Lucien an. „Die Menschen vergessen nicht so schnell“, meint er und versucht Lucien Mut zu machen. Und als Lucien überlegt, wozu er sich überhaupt anstrengen solle, kommt die Antwort: „weil du dir die Liebe und die Achtung der anderen erwerben musst! Und das geht nicht, indem du die Dinge für dich selber tust.“ – Und dann erzählt der Einsiedler seine Geschichte.
Anette bleibt weiterhin unversöhnt. Irgendwann spricht die Großmutter mit ihr, als Anette von ihrem schlechten Gewissen geplagt wird. „Erst hast du Lucien weggestoßen, dann Gott; jetzt fängst du auch noch an Dani weh zu tun.“
Die Monate vergehen, es wird Winter. Anette fällt hin und verletzt sich den Fuß. Es ist keiner da, der helfen kann. Ausgerechnet Lucien kommt vorbei und hilft. – Seit langer Zeit fängt sie an, wieder aufrichtig zu beten. Gutes Gebet! Und Anette erkennt, dass sie Lucien noch etwas beichten muss. Und der Lehrer bringt sie dazu, dass sie aus Reue auf etwas verzichtet.
Lucien hat weiterhin ein schlechtes Gewissen wegen Dani. Als er dann hört, dass es einen Arzt gibt, der Dani vielleicht helfen kann, fasst er einen Entschluss. Im kalten Winter, mitten in der Nacht macht er sich auf dem Weg…

Toller Jugend- und Familienfilm, der zeigt, was Vergebung heißt und wie Reue vollzogen werden kann.

Gefunden habe ich den Film auf Youtube