Sonntag, 9. Dezember 2018

Die Weihnachtsgeschichte (Augsburger Puppenkiste)


Wer kennt sie nicht – die Augsburger Puppenkiste. Sie bringt die Weihnachtsgeschichte, auf eine ganz einmalige Art und Weise. Doch bevor diese beginnt lädt der Kasperl selbst alle ein. Natürlich sagt er – wie jeder Augsburger nicht Augsburg, sondern Augschburg. (Datschiburg wäre eine weitere Option.)
Und alle, die – so wie ich – in Augsburg aufgewachsen sind, werden sich freuen das Rote Tor zu sehen und die Spitalgasse, in der die Puppenkiste beheimatet ist.

Dann geht es los.
Es beginnt mit den drei Weisen, die einen Stern sehen  und nicht nur dies, sondern ein sehr interessantes Sternbild, welches zum weiteren Verlauf überleitet.
Josef ist mit Maria verlobt, wie die beiden zueinander stehen ist zu sehen und dass Josef ein Haus baut. Dann geht Maria weiter und wird von dem – etwas ungeschickten – Erzengel  Gabriel überrascht. Sehr gut wird von Gabriel erklärt, dass Maria eine Person ist, die ein gottgefälliges Leben führt. Kinder können dies leicht verstehen. Gleichzeitig ist mitzubekommen, wie es früher Frauen ging, die ein Kind bekamen ohne verheiratet zu sein (sie wurden gesteinigt) und wie Anna, die Mutter Marias reagiert. Zur Erklärung: Maria dürfte damals ungefähr 16 Jahre alt gewesen sein. Vielleicht würde manch eine Mutter heute genauso reagieren, wie Anna.
Recht anschaulich wird gezeigt, wie Gabriel dem Josef erscheint, während er schläft.
Weiter geht es nach der Hochzeit von Maria und Josef. Der Esel Noel erzählt davon.
Das Haus ist dekoriert mit den Farben rot –weiß – grün. Das hat nichts damit zu tun, dass die Römer damals in Israel waren. Es sind die Farben des Stadtwappens von Augsburg, welches 15 v. Chr. von Augustus gegründet wurde.
 Josef wird als jemand dargestellt, der den Mund auftut, sich gegen die Römer wehrt. Dies hat Auswirkungen.
 Nächste Szene: Maria und Josef auf den Weg nach Bethlehem.  Noel ist ziemlich erschöpft. Dann werden sie noch von einem Sandsturm überrascht. Gleichzeitig treffen sie auf ein anderes Ehepaar (mit einem Ochsen), welches anbietet, die Nacht gemeinsam zu verbringen. Inzwischen unterhalten Ochs und Esel sich, wegen der Listen, die Augustus will. „Menschen und ihre seltsamen Sachen. Gott, der Herr braucht keine Listen“, meint  Noel dazu. Der Ochse stimmt zu: „ER kennt all seine Geschöpfe auch so beim Namen.“
Maria und Josef unterhalten sich mit dem anderen Ehepaar. Die Frau sagt, was der Name Jesus bedeutet. (Gut aufpassen, das ist wirklich die deutsche Übersetzung.)
In der nächsten Szene werden zwei Hirten gezeigt, die nicht ohne Grund Lukas und Matthäus heißen. Sie beobachten Maria, die sich ausruht, während Josef sich einschreiben lässt. – Und dann beginnen bei Maria die Wehen. Als Josef keine Unterkunft in Bethlehem findet, betet er. Er vertraut also auf Gott. – Für uns ein Zeichen auch in jeder Situation auf Gott zu vertrauen. Auch der Esel versucht eine Unterkunft zu finden.  Und Noel will natürlich keinen Stall für Maria und Josef. Ein Dromedar, auf das er trifft meint dazu: „Wie kannst du wissen, was Allah, der Allmächtige, den deine Menschen Gott nennen, in Seiner grenzenlose Weisheit vorgesehen hat, für diese Frau? Für dieses Kind?“ Doch für Noel ist klar, dass Gott gerade abwesend ist.
Das Gespräch zwischen Esel und Dromedar ist nicht nur für Kinder. Manch einer, der gerade im Dunkel ist oder denkt, Gott hätte ihn vergessen sollte gut zuhören und kann noch einiges lernen. Es endet damit, dass das Dromedar sagt: „Allah offenbart sich uns oft auf Umwegen.“ Und der Ochse, der inzwischen da ist, stimmt ein: „Wie wir IHN auch nennen, ER hat an uns gedacht.“
Und dann wird Jesus geboren. Zunächst erfahren es die beiden Hirten. Dann wird der Stall gezeigt. Hierher kommen die beiden Hirten und die drei Weisen.
Die Tiere stimmen zum Schluss das Lied „Stille Nacht“.

Der Esel mit dem Namen Noel erzählt diese Geschichte. Dieser Name ist ihm wahrscheinlich nicht ohne Grund gegeben worden, denn es heißt übersetzt: Weihnacht.


Die Geschichte ist ganz toll mit Advents- und Weihnachtsmusik unterlegt, zum Teil in Klezmer Art.  Auch ansonsten gibt es Klezmer Musik.
In den kurzen Pausen, in denen das Bühnenbild anderes gemacht wird, werden die Zuschauer (vor allem Kinder) gezeigt. Der Applaus wird eingespielt

Ein Film der nicht nur Christen gezeigt werden kann, sondern auch für (messianische) Juden toll ist, gerade auch aufgrund der Musik. Und für Muslime ist er auch gedacht, die Jesus  als Propheten verehren. Nicht umsonst wird der Name Allah verwendet.

Da die Fernseher heutzutage immer größer sind, dürften die meisten den Film wohl mit Originalgröße der Marionetten sehen können, da die Augsburger Puppenkiste nicht so groß ist. Man holt sich also sozusagen das Originaltheater ins Wohnzimmer.

Außerdem Infos vor allem für die Erwachsenen wie „Behind the Scenes“. Es ist zu erfahren, warum die Geburt von Jesus als Marionettentheater gemacht wurde und vieles anderes.

Freigegeben ist der Film ohne Altersbeschränkung

Für 15 € kann die DVD hier erworben werden. Ein tolles Geschenk zu Weihnachten.

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth Medien


Sonntag, 2. Dezember 2018

Silberglöckchen - worum es Weihnachten wirklich geht



Bruce Dalton ist Sportmoderator – und der Sport bestimmt sein ganzes Leben, sowohl beruflich, als auch privat.  Dies ist gleich zu Beginn des Filmes zu merken, als er den Einkauf zum Weihnachtsfest plant. „Extrem-Shopping, die wahre Botschaft des Festes“ meint sein Sohn Jason ironisch dazu.  Genau dieser Satz spiegelt irgendwie das Denken und Tun von Bruce wider. Und dann gibt’s da noch den Nachbarschaftswettbewerb über die beste Weihnachtsdeko, welche die Familie auch gewinnen möchte.
Und dann kommt Jason auch noch mit dem Vorschlag daher, an Weihnachten gemeinsam in die Kirche zu gehen, weil die Geburt Jesu gefeiert wird. – Das kommt zumindest bei Vater und Schwester gar nicht gut an.
 Besser ist für Bruce schon, als er sieht, dass ein Scout beim Spiel ist, als Jason spielt. Bruce will ja, dass Jason der Beste ist. Nur: Wie er dies anstellt, auch seine Meinung einbringen will ist nicht so ohne.  Dies bringt ihm eine Bestrafung ein: Er muss Sozialstunden ableisten, bei der Heilsarmee. Logisch, dass Bruce dies auch sportlich nimmt. Daher wird ihm zwischendurch immer mal eine andere Aufgabe zugewiesen. Doch schließlich weiß er irgendwann, dass es sich hier nicht um Sport handelt. Zuvor muss er sich jedoch vom Major der Heilsarmee sagen lassen: „Ich mache mir Sorgen um Sie!“ – Bruce merkt sein falsches Verhalten nicht einmal. „Es geht mir gut“, ist seine Antwort. Und Bruce erfährt, dass er nach den Sozialstunden nicht mehr auf Sendung gehen darf. Die Quoten seiner Kollegin sind besser.
Nach den Sozialstunden kommt Bruce in das Zentrum der Heilsarmee. Der Major erklärt ihm, dass sonntags Gottesdienst stattfindet.- Das ist nichts für Bruce. Die Gründe dafür kann man von jedem hören, der sonntags nicht in der Kirche gehen will. Doch der Major ist schlagfertig: „Wenn Sie nicht gehen, verpassen Sie die Gelegenheit von der Präsenz von Gott“, so seine Antwort. Das ist Bruce jedoch egal.
Zum Schluss wendet sich einiges für Bruce.

 Es geht in dem Film nicht nur um Bruce, sondern auch um seinen Sohn, der sein Basketballteam verlässt. – Der Grund ist zu erfahren.
Es zeigt auch die Vater-Sohn-Beziehung, die zu Beginn nicht so gut ist, sich jedoch zum Schluss hin bessert.
Und dann gibt es da noch den bekannten Footballer Derek, der eigentlich nie Interviews gibt. Bruce versucht jedoch alles, um eine Interview zu bekommen. Ob es gelingt, ist im Film zu erfahren

Bemerkenswerter Film,  mit viel Humor,den man auch während des Jahres ansehen kann. Hier geht es nicht nur um Sport und Glaube, es geht um weit mehr.

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth Medien



Sonntag, 25. November 2018

Superbuch - Das erste Weihnachten


Chris, Joy, Gizmo und die Eltern sind mitten in den Weihnachtsvorbereitungen. Und zwar so richtig typisch  amerikanisch. Dabei will jeder den anderen an Weihnachtsdeko überbieten. Und die Geschenke sind natürlich wichtig!
Chris soll die Krippe aufbauen. Ihm gefällt das gar nicht. Er zählt auf, was er schon alles gemacht hat. Und schließlich meint er: „Die Krippe ist unwichtig.“ – Und er geht mit den anderen in ein Einkaufzentrum, schließlich will er Geschenke gewinnen. Dann wird tatsächlich sein Los gezogen.  Er freut sich. „Das ist genau das, um was es an Weihnachten geht“, sagt Chris, als er sich die Geschenke holen will. Doch in dem Augenblick kommt das Superbuch und bringt die Freunde in die Zeit der Bibel.

Zunächst landen sie bei Herodes. Dort sind die drei Weisen, die auf der Suche nach dem neuen König sind.  Sie werden dorthin gesendet. – Die drei Freunde bekommen aber noch etwas mit: Dass Herodes vorhat, diese Kind umzubringen. So ist es kein Wunder, dass im Laufe des Geschehens Chris immer wieder überlegt, wie er dies verhindern kann. Doch er bekommt immer wieder zu hören, dass Gott einen Plan hat.
Dann bringt Superbuch die Freunde in die Nähe von Bethlehem. Sie treffen hier auf Maria und Josef und begleiten beide nach Bethlehem. Für Chris, der alles tun will, damit Jesus gerettet wird nicht ganz leicht. Joy meint zu ihm: „Du willst über Geschenke reden?... Superbuch hat uns Plätze in der ersten Reihe für das erste Weihnachten geschenkt.“ Chris und Gizmo sind nicht überzeugt, denn es fehlen Deko, Weihnachtsbaum, Weihnachtsmann… Den beiden fehlt die Weihnachtsstimmung.
Und dann kommen alle zum Stall. – Für Chris unverständlich, dass dort Jesus geboren werden soll, der Retter der Welt. „Wenn Maria wirklich den Sohn Gottes zur Welt bringt, wieso hilft Gott uns dann nicht wenigstens ein bisschen?“, so fragt sich Chris später.
 Beeindruckend, wie der Engel mit einer ganzen Schar den Hirten erscheint. Genauso beeindruckend, wie das Ereignis im Himmel verkündet wird.

Und dann bringt Superbuch die Freude wieder zurück. Da ist ja noch das Los. Doch Chris versteht, dass es nicht auf Geschenke ankommt. Er verschenkt das Los und tut damit auch noch Gutes. – Und er kümmert sich zu Hause um die Krippe.

Zum Schluss des Filmes ist – wie zu Beginn – nochmals der helle Stern zu sehen. Diesmal der erleuchtete auf dem Haus. Es ist nicht nur ein Stern, die Form des Kreuzes ist schon sichtbar.

© Gerth Medien



Es gibt noch einen weiteren Film auf der DVD, nämlich eine Klassikfolge vom Superbuch aus dem Jahre 1988. Lohnt sich auch anzusehen, selbst wenn es sich hier auch um Weihnachten handelt.
Es fängt in der Stadt an. Die Leute machen noch die letzten Besorgungen für Weihnachten.  „Aus den Gesichtern der Menschen konnte man die Vorfreude auf das große Fest des Gebens lesen“, so der Erzähler.
Auch Christian ist in der Stadt. Als er nach Hause kommt merkt er, dass sein Vater noch gar nicht mit den Vorbereitungen begonnen hat und fängt von selbst an. Als seine Freundin Marie auftaucht, meldet sich das Superbuch. Er nimmt die Kinde und Gizmo mit nach in die Zeit der Bibel. Dort treffen sie auf Josef und Maria, die auf den Weg nach  Bethlehem sind. Bei einer Rast erzählt Maria, wie der Engel ihr erschien und die Geburt Jesu ankündigte. Und Josef ergänzt: „Auch zu mir hat eines Nachts ein Engel im Traum gesprochen.“- Somit kommt sehr gut heraus, dass auch Josef von Gott erwählt ist.
In Bethlehem ist kein Platz, doch Gizmo findet einen Stall für die Christian, Marie und sich. Josef und Maria sind in einem anderen Stall. „Gott wird einen Grund haben, dass er uns hier sein lässt“, sagt Maria zu Josef.
Dann ist Nacht, den Hirten erscheint der Engel und kündet die Geburt von Jesus an. Christian führt die Hirten zu Josef und Maria.
Die Hirten merken, dass sie begnadet sind, weil sie an diesem Ereignis teilhaben dürfen.
Dann kommen die drei Weisen, die zuerst nach Jerusalem kommen und dann nach Bethlehem. Auch hier schickt Herodes Wachen hinterher um Jesus zu töten.  Es gibt eine Verfolgungsjagd, da Christian die Wachen ablenkt, was fast dazu führt, das Christian von den Wachen getötet werden. -  Maria und Josef wissen schon, dass sie nach Ägypten reisen sollen.
Wieder zu Hause angekommen wird dann Weihnachten gefeiert.

Freigegeben ist der Film ohne Altersbeschränkung, es wäre ratsam, wenn die Kinder mindestens schon im Vorschulalter sind. 

Die DVD ist für 9,95 € hier  zu bekommen.

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit  mit Gerth Medien und dem Hänssler Verlag

Sonntag, 18. November 2018

Bo und der Weihnachtsstern




Ein Film mit biblischen Hintergrund: Die Erscheinung des Engels bei Maria, der die Geburt Jesu verkündet, bis zur Geburt Jesu. Fast alles, was hierzu in der Bibel steht, ist Rahmenthema des Films.

Maria, die Mutter Jesu in ihrer Wohnung beim Beten. Sie wird von einer Gestalt einem Engel besucht und erfährt: Sie soll die Mutter des Messias werden. Schon zu Beginn ein wichtiger Satz, als der Engel es verkündet: „Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich.“ Ein nicht ganz unwichtiges Detail dabei: Eine Springmaus bekommt dies mit. Später erzählt sie alles weiter.
Gleichzeitig geht ein Stern auf, der von vielen Tieren gesehen wird. Auch ein kleiner Esel, der ein Mühlrad ziehen muss, sieht den Stern. Ein Esel, der noch Träume hat, der weiß, was er gerne machen würde. Und ihm ist klar: „Der Stern bedeutet was.“
Dann zieht die königliche Karawane durch Nazareth.  Da wäre der kleine Esel gerne dabei, er möchte Teil dieser Karawane sein, genauso wie Dave, eine befreundete Taube. Für den alten Esel ist jedoch klar: Der Auftrag des Lebens ist das Mühlrad zu ziehen und dies macht glücklich.
Der kleine Esel will seinen Traum verwirklichen, was zunächst nicht klappt. Doch dann hilft der alte Esel ihm. – So reißt der Esel aus, macht eine abenteuerliche Flucht und landet bei Maria. Diese gibt ihm einen Namen: Bo
Inzwischen treffen die Könige bei Herodes ein und wollen den neuen König besuchen. Weil Herodes nicht will, dass der Messias geboren wird, werden Maria und Josef verfolgt – von den scharfen Hunden mit dessen Bewacher. Alle drei sehen wirklich zum Fürchten aus. Dank der Springmaus vom Anfang wissen sie bald, wen sie verfolgen müssen und auch wohin sie gehen müssen.
Bo will weiterhin mit der königlichen Karawane ziehen, doch zunächst scheint der Weg verschlossen, als Josef und Maria nach Bethlehem aufbrechen und Bo in der verschlossenen Werkstatt zurückbleiben muss. Da die Hunde von Herodes hier Maria suchen, macht Bo den Fehler, zu verraten, wohin Maria und Josef gehen. Daher muss für Bo die königliche Karawane noch warten. Er will vor allem Maria warnen und sucht sie. – Verfolgt wird Bo von den Hunden des Herodes.
Da Dave Bo begleitet, schlägt er eine Abkürzung vor. Nur: Dave kann fliegen und so kommt Bo in Schwierigkeiten. Er lernt aber das Schaf Ruth kennen. Diese hilft beiden auf dem Weg nach Bethlehem.
Als Bo dann endlich auf Maria und Josef trifft, merkt er, wie nahe die Verfolger schon sind. Mit seinen Freunden zusammen versucht er die beiden in Sicherheit zu bringen und dafür zu sorgen, dass die Verfolger ausgeschaltet sind. Nur: Dabei bringt er auch Josef in Schwierigkeiten der einiges wieder in Ordnung bringen muss. Kein Wunder, dass Josef wütend auf Bo ist und nichts mehr mit ihm zu tun haben will.
Für Bo scheint jetzt wieder der Weg frei zu sein, der königlichen Karawane zu folgen. Er sieht diese auch schon, will ihr folgen. Doch als er einen Verband verliert, weiß Bo, dass dies nicht sein Weg ist. So sagt Bo zu Dave: „Ich weiß, dass es immer unser Wunsch war, sich der königlichen Karawane anzuschließen, an etwas wichtigem teilzuhaben. Aber jetzt, da wir hier sind, glaube ich nicht, das es das ist.“ Maria ist nun für Bo wichtig und er möchte ihr folgen.
 Als Josef ihn am meisten braucht, um Hilfe betet, da taucht Bo wieder auf. Und Bo wird zu einem wichtigen Begleiter von Maria und Josef – bis hin zum Stall. Doch bis dahin gibt es noch mehrere Turbulenzen und Schwierigkeiten.
Die Kamele der heiligen drei Könige spielen auch eine tolle Nebenrolle.


Dieser Film ist weit mehr als einfach „nur“ ein Weihnachtsfilm. Es wird das Thema der Berufung angesprochen, warum Gott Menschen auserwählt.  So sagt Maria einmal: „Nur weil Gott einen Plan hat, heißt das nicht, dass es leicht wird. Und das macht mir Angst.“
 Es zeigt Schwierigkeiten, mit der Berufung zurecht zu kommen und wie man den von Gott bestimmten Weg finden kann, auch gegen die große Masse. – Daher ist dies bestimmt nicht einfach nur ein Film für Kinder. (So oder ähnlich wie es hier gezeigt wird, kennen es viele, die eine Berufung haben.)
Es ist ein Film, der zeigt, wie man beten lernen kann. Bo spricht sein erstes Gebet.
 Wer die Extras ansieht, der merkt, dass dies alles gewollt ist. (Bei den Extras: „Glauben für das ganze Jahr)

Für Kinder ist es bestimmt einfach nur ein schöner Film mit der Geschichte zu Weihnachten, egal für wen dieser Film ist: Es lohnt sich auf alle Fälle diesen zu sehen.

Bei den Extras laden einige Lieder per Karaoke zum Mitsingen ein. 

Freigegeben ist dieser ohne Altersangabe, ich würde den Film jedoch erst Kindern ab dem Grundschulalter empfehlen.

Für 15 € ist die Blu-ray hier zu bekommen und die DVD hier.
Diese Geschichte gibt es auch als Hörspiel, darüber habe ich hier geschrieben.

Sowohl der Film, als auch das Hörspiel sind tolle Geschenke zu Weihnachten -  und darüber hinaus

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth-Medien


Sonntag, 11. November 2018

Der Schlunz - Die Spur des Feuerpfeils


Lukas und Schlunz lesen zu Hause bei Schmidtsteiner eine Geschichte vor. – Sie haben dafür den ersten Preis in der Schule gewonnen. Alle sind stolz auf sie.
Weil diese Geschichte so gut war, verlangen Knut und Brutus von Schlunz und Lukas, eine spannende, gute, lustige Geschichte zu erzählen. – Die beiden müssen nämlich einen Aufsatz schreiben. So erzählen Schlunz und Lukas eine Geschichte vom Wilden Westen. – Darin kommen die Figuren der Schlunz-Serie vor, mit andern Namen.

Der Inhalt: In einer Western-City gibt es immer wieder Brände. Pfeile sind dafür zuständig. Die Bewohner machen die Indianer verantwortlich.
Luke ein Junge glaubt nicht, dass es die Indianer waren, er will mit ihnen sprechen. Bei einem Unglück freundet er sich mit einem Indianerjungen an. Der stellt fest: Die Pfeile sind nicht von den Indianern. Die beiden Jungen wollen wissen, wer die Pfeile geschossen hat und entdecken die Täter. Nur: Wie in der Stadt sagen, da dort Hass gegenüber Indianern herrscht?
Zwischendurch gibt es natürlich auch eine Bibelstelle, die passt. Es geht um die Feindesliebe. Hank sagt dazu: „Feinde, die brauchen besonders viel Liebe“. – Dann holt er seine Bibel raus und liest vor: „Liebt eure Feinde, betet für die, die euch verfolgen. Denn ER lässt seine Sonne scheinen auf Böse und Gute.“ – Sätze, deren wir uns auch immer wieder bewusst werden sollten.
Hank erklärt, dass Verbrecher für das, was sie getan haben, büßen müssen. Wenn man im alltäglichen Leben jemanden immer wieder ärgert, diesen lieben, wenn ein Indianer da ist, sollte man gut zu ihm sein und ihn lieben.
Die beiden Jungen haben verstanden um was es geht. Trotzdem kommt es nochmals zu unerwarteten Situationen. Und für die Eltern von Luke steht auch fest: Mit Feinden darf man nichts zu tun haben. Auch für  andere Erwachsenen heißt es: Wer ein Feind ist, den muss man hassen.  Da haben also die Kinder mehr vom Evangelium verstanden.

Als dann wieder ein brennender Pfeil in der Western-City landet, wollen die Einwohner die das Indianerdorf angreifen. Luke und sein Freund sorgen dafür, dass Frieden bleiben kann und die wirklichen Täter gefasst werden.


Freigegeben ist der Film ab 6 Jahren. Die DVD ist mit 7 weitern Filmen vom Schlunz in der 
DVD-Sammelbox  für 34,99 € hier zu erhalten

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth-Medien  und dem Hänssler-Verlag


Sonntag, 4. November 2018

Im Licht der Wahrheit


Eine Diskussion zwischen zwei Personen. Es geht darum, ob Gott existiert. Die Diskussion findet zwischen einem Christen und einem Atheisten statt. – Und um diesen Atheisten geht es.
Sol Harkens ist bekannt, schreibt Bücher gegen das Christentum, seit er einen Sohn verloren hat. Und er macht sich über Gott lustig, sagt in einer Art und Weise, die dies beweist: „Begrüßen Sie mit mir Gott den Allmächtigen!“ – Gelächter im Publikum.
Für Sol zählen nur Sex, Drugs, Party, denn es gibt angeblich keinen Sinn.  Er macht Partys, hat eine Freundin, die ein bekanntes Fotomodell ist und trinkt viel zu viel    Alkohol.
Er macht Gott Vorwürfe, weil eben einer seiner Söhne gestorben ist, was schon zu Beginn ziemlich deutlich zu Ausdruck kommt. Sol betet nicht zu Gott, denn für ihn steht fest, dass Gott seinen Sohn getötet hat. „Wagt es nicht, von der Liebe und dem Mitgefühl eures sogenannten Gottes zu erzählen. Wenn er Lust hatte, seinen einzig geliebten Sohn zu opfern ist das seine Sache. Aber er hätte seine verdammten Finger von meinem lassen sollen!“  Wer genau hinschaut (und hinhört) bekommt mit, dass Sol die Kirche mit der ISIS vergleicht.
Viele sind von Sol begeistert, von dem, was er verkündet, doch gleichzeitig ist zu sehen, dass er ein einsamer, verbitterter  Mensch ist. Und: Für seine Söhne ist es schwer zu verkraften, was ihr Vater da öffentlich sagt. Noch dazu, wo sie glauben. Sein älterer Sohn will mit der Kirchengemeinde nach Haiti, um dort zu helfen. – Dafür hat Sol kein Verständnis. So sagt sein Sohn: „Dad, ich bitte dich nicht, an die Kirche zu glauben; ich bitte dich, an mich zu glauben.“
Nach einer Party, in der Sol mal wieder  zu viel Alkohol getrunken hat, hat er einen schweren Unfall. Er ist klinisch tot und sieht seinen toten Sohn. Dieser hat eine Botschaft für ihn: „Lass das Licht herein.“ – Sol versteht nicht, was damit gemeint ist. Aber er weiß, dass die Erfahrung echt war, obwohl ihm später gesagt wird, wodurch dies kommt. Es hört die neueste wissenschaftliche Theorie, warum er seinen Sohn gesehen hat. – Sol überzeugt das nicht.
Norman, sein Agent hat damit Schwierigkeiten, dass Sol sich nun immer mehr und mehr dem Christentum zuwendet. Er will ihn davon abbringen.  Doch Sol ändert sich: Bei einer Lesung/Rede bricht er den vorgegebenen Text ab und sagt, was wirklich war. In einem Interview redet er von seinem Sohn, den er gesehen hat, von seinem Glauben. Norman trennt sich daraufhin von ihm, kündigt das Arbeitsverhältnis auf.
Tracy, seine Sekretärin hält weiterhin zu ihm. Sie ist mit der Kirche aufgewachsen und hatte sich davon abgewendet. „Du hast mir den Glauben zurück gebracht“, sagt sie zu Sol.
Gleichzeitig nähern sich Sol und seine Exfrau Kate wieder an, später heiraten sie auch nochmals.
Ein Pastor erklärt Sol, was es mit dem Satz „Lass das Licht herein“ auf sich hat, dass eben Jesus das Licht der Welt ist und wir seine Geburt in der dunkelsten Zeit des Jahres feiern. – Schließlich lässt Sol sich taufen.
Kate hat irgendwann die Idee, wie der Satz „ Lass das Licht herein“ verwirklicht werden könnte und arbeitet mit Sol daran. Es hat was damit zu tun, wirklich Licht zu zeigen, etwas Gutes zu tun, Menschen zu Gott zu bekehren… Doch bis dahin ist ein langer Weg. Hinzu kommt, dass Kate schwer an Krebs erkrankt ist.
Kate versucht das Beste aus der Zeit zu machen, die ihr noch bleibt.

Und dann kommt Heilig-Abend. Die Idee von Sol und Kate wird auf der ganzen Welt angewendet. Kate jedoch sieht ein anderes Licht.

Es lohnt sich auf alle Fälle noch zum Schluss den Abspann abzuwarten und sich den Text des Liedes anzuhören.

Ein wunderbarer Film, den man mitten im Jahr sehen kann, der aber auch – gerade wegen des Schlusses ein gutes Geschenk zu Weihnachten sein kann. Ein Film für die ganze Familie.

Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben und für 15,--€  als DVD hier zu bekommen.

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit  Gerth Medien


Sonntag, 28. Oktober 2018

Die Nonne und der Kommissar

Quelle: Fotolia

Nonne? Kommissar?
Wer bei dem Titel an Pater Brown denkt, hat gar nicht so unrecht. Nur dass es sich hier eben um Schwester Camilla handelt.
Der Film beginnt damit, dass Schwester Camilla strafversetzt wurde. – Eben, weil sie sich immer in Angelegenheiten (Verbrechen…) einmischt. – Erinnert auch an Pater Brown

Schon zu Beginn macht Camilla Schwierigkeiten: Sie kommt nicht mit dem Zug im Kloster an. Und mit dem Gefährt, mit welchem sie kommt, macht sie sofort eine Entdeckung..

Auch im Kloster macht Schwester Camilla sofort einige Beobachtungen, die anderen nicht aufgefallen sind. Und kurz nach ihrer Ankunft findet sie am Altar einen Toten. Schwester Camilla nimmt Ermittlungen auf.  Da Schwester Camilla jedoch einen Ruf hat, der ihr vorauseilt, untersagt Oberin Schwester Ludwiga ihr, sich in das Verbrechen einzumischen. Natürlich hält sich Schwester Camilla nicht daran. Dabei kommt sie immer wieder dem Kommissar in die Quere. Er glaubt zunächst an einen anderen Täter, als Schwester Camilla. Doch zum Schluss kommen beide zum gleichen Ergebnis.  Doch zunächst ist einmal die Frage: Wer war Mörder? Ein Mann oder eine Frau? – Da sind sich der Kommissar und Schwester Kamilla zunächst uneins. Vor allem muss der Kommissar Schwester Kamilla im Laufe des Film noch retten….

Camilla wird als sehr gläubige Ordensfrau dargestellt, die ihr ganzes Vertrauen auf Gott setzt. Daher spricht sie ganz normal mit Gott, wenn sie betet.  So ist sie zum Beispiel verärgert, als sie – zur Strafe – Kartoffel schälen soll. Sie klagt ihr Leid Gott. „Herr, gib meinem Leben einen Sinn“, ist einer der Sätze, die sie in dieser Lage sagt.

Als sie ein Auto sieht, das vorbeifährt fragt sie: „Herr, wer war das?“

Übrigens kann sie hier mancher von uns ein Vorbild sein, denn genauso so dürfen wir zu Gott beten.
Der Kommissar hingegen will nichts mit Gott zu tun haben, nennt seinen Hund sogar Nietzsche. Von ihm stammen Aussagen wie: „Ich glaube durchaus. Gott ist tot, daran glaub ich. ER hat sich aus Enttäuschung über den Menschen das Leben genommen.“

Beide  ziehen sich gegenseitig etwas auf. So sagt Schwester Camilla einmal zum Kommissar: „Ungläubige wie Sie haben unsern Herr gekreuzigt“, während vom Kommissar, als er nur wenig anhat in Richtung Camilla kommt: „Der Schächer am Kreuz hatte auch nicht mehr an.