Sonntag, 20. Oktober 2019

Sweet Inspirations; Kaufe Süßes - Tue Gutes


Es ist mitten in der Nacht. Ein Haus wird gezeigt. Ein Ehepaar. Der Mann schläft. Die Frau steht auf. Es ist zu sehen, dass sie ein blaues Auge hat. Sie schnappt sich ihr Kind und verlässt das Haus.  Und sie kommt in einem Frauenhaus an. Das ist der Beginn des Filmes.
Die Frau erzählt Ruth, der Leiterin des Frauenhauses ihre Geschichte. Und um Ruth und ihr Frauenhaus geht es hier. Aber im Mittelpunkt stehen andere Personen.

Szenenwechsel: Die Frauen einer christlichen Gemeinde treffen sich. Rose, die Sprecherin macht auf die Kontaktveranstaltung im nächsten Monat aufmerksam. Wie immer sollen Drachen gebastelt werden, die man dann steigen lässt. – Nicht alle sind damit zufrieden, denn „nicht einer unter 60 Jahren hat sich sehen lassen.“ – Es bleibt jedoch beim Drachensteigen. Auch Maggie, Dianna, Bonnie und Chonda, die dagegen sind, machen erst mal mit: „Mädels, wir sind hier und Hände und Leib Christi zu sein“, so eine der Frauen. – Das hilft zum Mitmachen, zum Durchhalten

Ruth bekommt inzwischen Post – Eine Zwangsvollstreckung, denn das Haus steckt in Schulden. Sie wendet sich an einen Steuerberater. Maggie ist dessen Frau. Sie will helfen, nachdem sie das Haus gesehen hat und mitbekommen hat, dass keine staatlichen Stellen helfen.
Als dann eine ehemalige Pizzeria der Kirche gehört und Bonnie zugleich gerne Cupcakes backt ist der Plan da:  Es wird eine Bäckerei eröffnet. Die Einnahmen sollen dem Frauenhaus helfen.  Es soll keine gewöhnliche Bäckerei sein, denn es werden Bibel-Cupcakes verkauft. Bei jedem soll die Stelle angegeben werden, der Text wird dazu gegeben.  Doch um das Geld für das Frauenhaus zusammenzubekommen, haben die vier Freundinnen nicht mal einen Monat Zeit
Zuvor gibt es viel Arbeit: Die Bäckerei muss hergerichtet werden und zwar für möglichst wenig Geld. Das heißt, dass noch weniger Tage zum Verkauf da sind. Für das Herrichten versuchen sich die Frauen dank Internet einiges selbst beizubringen. Aber sie bekommen auch Hilfe.
Endlich ist die Bäckerei eröffnet. –Doch es kommt kein Mensch! Kommt noch dazu, dass Maggie erfährt, dass nur gute zwei Wochen Zeit sind, um das Geld für das Frauenhaus zusammen zubekommen.
 Als dann der erste Kunde kommt, möchte er einen Cupcake mit einem Bibelspruch, der aussagt, dass er seine Frau liebt. – Tolle Lösung mit tollem Bibeltext!
 Der Sohn von Maggie zeigt ihr, wie sie im Internet mehr Werbung für die Bäckerei/das Lokal machen kann.
 Trotzdem gibt es weiterhin Schwierigkeiten. Zum einen kommt Rose vorbei die sich getäuscht fühlt, weil sie dachte, es werden Snacks verkauft und dann müssen die Frauen sich noch vor der  Gemeinde verantworten
Maggie kümmert sich in Zukunft um die Öffentlichkeitsarbeit, so kommen mehr Leute in das Geschäft. Doch sie hat keine Zeit mehr, dort zu helfen,  obwohl es mehr als genug zu tun gibt.
Dann geht es dem Ende der Tage zu. Nur noch zwei Tage. Es ist noch lange nicht die Summe erreicht, die das Frauenhaus brauchen würde. Zudem stellt sich Maggie, die Werbung macht, in den Mittelpunkt. Ihre Freundinnen verlassen sie darauf. „Die Hände und Füße von Jesus, nicht du Maggie“, gibt ihr Chonda mit auf dem Weg.
Noch etwas kommt dazu: Bei all ihrem Handeln haben die Frauen die Grundlage für das Handeln nicht in den Mittelpunkt gestellt
Gibt es überhaupt noch eine Lösung? Kann das Frauenhaus gerettet werden?

Da Maggie ihren Mann durch die Bäckerei nicht mehr bei der Buchhaltung helfen kann, kommt es zum Streit. Er will eine Frau, die ihn beruflich unterstützt und nicht nach ihrer Berufung sucht. Gibt es noch Chancen für die Ehe?

Toller Film, nicht nur für Christen. Lohnt sich zu sehen, auch zu überlegen,  was vielleicht manchmal auf einen selbst zutrifft.

Für  15,00 € kann man die DVD hier   bekommen

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit  Gerth Medien


Sonntag, 13. Oktober 2019

Die Novizin

Quelle: Fotolia

Die Großstadt Frankfurt und der gregorianische Choral in einem Kloster – mit diesen Unterschieden beginnt der Film.

In Frankfurt sitzt eine Juristenfamilie, die bald mit Kloster  Engelbach verwoben ist.
Zunächst zur Juristenfamilie: Hier hat Mona beim Studium einen weiteren Schein erworben, bestanden wie sie sagt. „Ich hab den Prof am Arsch gefasst.“ – Sonst wäre sie durchgefallen. Aber sie hat bestanden, mehr zählt nicht. Gleichzeitig ist Mona künstlerisch begabt. Dies wiederum gefällt dem Vater nicht, der der Meinung ist, Mona soll sich besser auf ihr Studium konzentrieren. Ansonsten lebt Mona mit ihrem Freund Marco zusammen. Und: Mona hat einen ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit.

In Kloster Engelbach wird von Kindern ein Ball in die Glasscheiben geworfen. Ein Fall für die Anwaltskanzlei von Monas Vater und für die Versicherung. Mit dem Versicherungsvertreter Dr. Lohmaier schaut sich Mona den Schaden vor Ort an. Und ein Anhänger, den Mona selbst gemacht hat, fällt den Schwestern positiv auf.  Beim Abschied sagt Sr. Benedikta noch: „Kommen Sie wieder, wenn Sie Zeit haben.“

Dieser kurze Besuch hat mit Mona was gemacht. Sie erzählt ihrem Freund begeistert  davon. Marco scheint sie jedoch nicht ernst zu nehmen. Sein Kommentar: „Hast du auch eine Kerze für meine Aktien angezündet? Die sind schon wieder abgesackt.“

Mona gehen die Nonnen nicht mehr auf den Kopf. Dann ist sie mit ihrem Hund zufällig beim Spaziergang in der Nähe des Klosters. Der zuständige Priester, Pfarrer Martin, der vorbei kommt, fragt, ob sie auch auf dem Weg zur Heiligen Messe ist. „Ich? Nein, ich weiß nicht, was ich da soll“, so die Antwort von Mona. Sie geht dann trotzdem, setzt sich ziemlich weit vorne hin. Und dann klingelt auch noch ihr Handy.
 Als es dann noch zum Streit in der Familie kommt, will Mona für ein paar Tage weg. Unangemeldet erscheint sie im Kloster, lebt mitten in der Gemeinschaft. Und ist neugierig.  Sie fragt Schwester Dorothea, wie lange sie im Kloster ist, was sie vorher gemacht hat, doch die wichtigste Frage lautet: „Darf ich fragen, was Sie ins Kloster gebracht hat?“ Antwort: „Ich fühlte mich persönlich von Gott angesprochen.“ Darauf Mona: „Können Sie das vielleicht ein bisschen weltlicher ausdrücken?“ Schwester Dorothea sieht sie an und antwortet: „Nein“.
Viele weitere Fragen stellt Mona, sie interessiert sich wirklich, kennt sich gleichzeitig nicht aus. Dabei stellt sie fest, dass es vor allem intelligente studierte Frauen sind, die im Kloster sind. Alle haben sie gemerkt, dass Gott sie hier haben will.
Mona fängt an Gott zu suchen. Sie hat noch viele Fragen.
Außerdem lernt Mona die Postulantin Anne-Marie kennen,  die in zwei Monaten eingekleidet werden soll, das Noviziat beginnen wird.
 Mona ist wieder zu Hause, bei Marco. Die erste Frage die er stellt: „Willst du meine Frau werden?“ Mona fühlt sich überrumpelt. Im Kloster hat sie eine ganz andere Welt kennengelernt. Sie spielt mit dem Gedanken, dort einzutreten. Dementsprechend wird sie von der Familie behandelt, die nicht gläubig ist. Die Frage nach dem Warum wird gestellt. Fragen, die (junge) Frauen wirklich erleben können, wenn sie in ein Kloster eintreten wollen. Gleichzeitig will die Familie Mona davon abhalten wirklich einzutreten. Selbst als sie schon im Postulat ist, versuchen es ihre Angehörigen weiter.
Und dann ist Mona bei den Schwestern. Als sie mit anderen Schwestern in der Küche beim Kartoffeln schälen sitzt,  wird ihr ziemlich deutlich gesagt, was dies für sie bedeutet, auf was sie alles verzichten muss. Ihre Antwort bringt die Schwestern dazu, einzuwilligen. Mona beginnt das Postulat.
 Als sie aufgenommen wird, sagt ihr die Priorin: „Sie wissen, dass der Wer zu Gott oft hart und rau sein kann. Aber dass er im Fortschreiten des Glauben zum Wer des Friedens und der Freude wird.“ Weiter: „Das, was Sie erwartet, wird nicht das Nächstliegende sein.“
Mona ist in ein monastisches Kloster eingetreten. Ziemlich realistisch werden die Gebetszeiten genannt, eigentlich der ganze Tagesablauf.
 Während des Unterrichts für Postulantinnen und Novizinnen wird an einer Stelle gezeigt, wie unbedarft Mona ist. Die Noviziatsleiterin stellt die Frage: „Und was erreiche ich durch das Schweigen?“- Alle geben eine Antwort. Schließlich ist Mona dran. Ihre Antwort lautet: „Ich schweige meistens, damit ich nichts falsches sage.“

Und dann ist auf einmal Anne-Marie nicht mehr da. Als Mona den Grund erfährt, bricht für sie zunächst eine Welt zusammen. Als sich dann Mona noch bei Pfarrer Martin aussprechen will, überschlagen sich die Ereignisse.
Wird Mona wirklich Novizin? Wird sie zugelassen?

Ein sehr guter Film, der einen Blick von Innen gewährt, der zeigt, dass Ordensleute auch nur Menschen sind. Konflikte werden gezeigt.
Manch eine Ordensschwester wird sich hier wieder entdecken.
 Die Texte haben es in sich.
Gute Auswahl der Bibeltexte, die ganz bewusst eingesetzt werden.

Das einzige, was mich etwas stört, ist ein leichter Beigeschmack, weil zum einen die Ehe gebrochen wird und damit verbunden ein Priester sein Amt aufgibt oder das Klischee, dass Frauen ins Kloster gehen, die lesbisch sind.

Trotzdem: Toller Berufungsfilm aus dem Jahre 2002. Vieles heute immer noch aktuell.

Sonntag, 6. Oktober 2019

Hermie - eine ganz gewöhnliche Raupe

©Gabriele Rasenberger


Max Lucado – ein sehr bekannter amerikanischer Prediger erzählt über die kleine Raupe. Der Film beginnt und endet mit ihm.
Max sitzt im Garten und entdeckt eine Raupe, mit der er sich unterhält – dann beginnt der Animationsfilm
Hermie, eine männliche Raupe, spricht mit Max. Er hält sich für nichts Besonderes. Max will ihm beibringen, dass er wohl etwas Besonderes ist.  Doch Max ist klar, dass Hermie bald mitbekommt: er ist nicht einfach eine gewöhnliche Raupe.
Hermie ist nicht zufrieden mit sich selbst. Immer wenn er ein anderes Tier sieht, stellt er sich vor, genau dieses Tier zu sein und versucht einiges dafür zu tun um die Fähigkeiten zu bekommen, egal ob es sich um Schmetterling, Ameise, Marienkäfer oder Schnecke handelt. Über seine Versuche machen sich die anderen Raupen lustig, lachen Hermie aus.

 Hermie möchte aber etwas Besonderes sein. So fragt er eine andere Raupe: „Wie würdest du mich beschreiben?“ Antwort: „Na ja, wie soll ich sagen, na, ganz gewöhnlich. Du siehst einfach ganz gewöhnlich aus. Ja!“ Hermie ist enttäuscht. Doch Hermie macht etwas anderes, was die anderen Raupen nicht machen: Hermie betet, spricht mit Gott. Und Gott antwortet. Beim Beten lernt Hermie eine weitere Raupe kennen, die auch betet: Wurmie
Von Wurmie will Hermie wissen: „Gibt es nur etwas einmaliges an mir?“ Die diplomatische Antwort ist ernüchternd.
Hermie fühlt sich von Gott vergessen. Mit Wurmie zusammen beschwert sich Hermie bei Gott. „Wir sind nur stinknormale, einfache, ganz gewöhnliche Raupen. Und wir wären gerne was anderes.“ Und jedes Mal, wenn sich Hermie beschwert, kommt von Gott die Antwort, dass er noch viel mit den beiden vorhat, noch nicht fertig mit den beiden ist und: „Ich will euch ein Herz geben, so wie meines.“
 Trotzdem: Hermie will anderes sein. Wenn er die anderen Tiere fragt, wie sie es schaffen, solche Fähigkeiten zu haben ist die Antwort immer die gleiche: „Gott hat mich so erschaffen.“

Irgendwann bemerkt Hermie dann: Es war nicht richtig, so sein zu wollen, wie andere. Er entschuldigt sich bei Gott. Jetzt kann Gott handeln….

Ein wunderbarer, humorvoller Kinderfilm, der auch Jugendlichen vom Inhalt viel zu sagen hat.

Film gefunden auf YouTube



Sonntag, 29. September 2019

Das Schicksal der Katie Lapp - Trilogie


Endlich gibt es sie – die gesamte Staffel:
„Das Schicksal der Katie Lapp“ mit den Filmen:
Teil 1: Was auch geschehen mag
Teil 2: Kannst du mir vergeben
Teil 3: Werden wir uns finden?

Die Geschichte von Katie, die einen Zeitraum von ungefähr zwei Jahre umfasst.
Es sind zwei Ereignisse die gezeigt werden: Auf der einen Seite der Weg von Katie zu ihrer leiblichen Mutter und dann ihre Liebesgeschichte
Kathie wächst bei den Amish auf. Sie ist ziemlich modern für die Amish, spielt Gitarre, was nicht gerne gesehen wird, ihr wird sogar mit Ausschluss gedroht. Trotzdem ist sie kurz davor, den Bischof zu heiraten.
 Dann erfährt Katie, dass sie adoptiert wurde. Sie will ihre Mutter suchen und verlässt nach inneren Kämpfen die Gemeinschaft. Hebamme Ella-May für sie noch einen Rat: "Geh nicht, weil du denkst, du findest da draußen etwas, was du hier schon längst gefunden hast. Das Wunder ist nicht das Leben, dass du verpasst hast, sondern das, das du hast...Liebe brachte dich nach Hickory Hollow. Und wenn du jetzt geh'n willst, lass es bitte dieselbe Liebe sein, die dich antreibt.
Nun ist Katie nicht mehr in ihrer beschützenden Amish-Gemeinde. Sie wurde geächtet. Sie muss sich eine Arbeit suchen, sich zurecht finden. Und da sie den Namen ihrer Mutter kennt, sucht sie danach.
 Nach verschiedenen Umwegen kommt Katie zur ihrer Mutter Laura, die gar nicht so arm ist. Und es hat sich schon jemand als Tochter von Laura eingeschlichen.  – So nimmt Katie dort eine Stelle an. Wie es aussieht, muss sie sich damit auch zufrieden geben. Wird sie doch noch an ihr Erbe kommen? Wird Laura irgendwann mitbekommen, wer wirklich ihre Tochter ist?

Und zur Liebesgeschichte, die sich auch durch die ganze Staffel durchzieht: Gitarre spielen hatte Katie von einem Jugendfreund Daniel gelernt. Doch seit einigen Jahren schon hat sie ihn nicht mehr gesehen. Angeblich ist er ertrunken. Trotzdem: Katie hängt an Daniel, er ist ihre große Liebe. Immer wieder denkt sie an ihn.
Doch sie weiß: Daniel ist tot.
Als Katie dann im Haushalt von Laura ist, lernt sie Justin kennen. Er ist immer an ihrer Seite. Die beiden verloben sich auch
In dieser Zeit taucht Daniel wieder auf. Er  ist immer noch in Katie verliebt, die denkt, er wäre tot.  Doch er lebt. Als er merkt, dass Katie vergeben ist, hält er sich im Hintergrund. Doch er weiß, was er schon als Jugendlicher zu Katie gesagt hat: „Katie Lapp, du bist das allerschönste Wesen, das von Gott je erschaffen wurde. Und irgendwann werde ich dich heiraten.“
Dann hat Daniel den Mut, zu Katie zu gehen. Die ist erst mal geschockt. Alte Verletzungen kommen hoch, sie fühlte sich von ihm verlassen. Zudem steht Katie kurz vor der Hochzeit mit Justin. –Für wen entscheidet sie sich wohl zum Schluss?

 Eine wunderbare Trilogie, die auch Glauben vermittelt.
Was etwas schade ist: Da die drei Filme in jeweils großen Abstand gedreht wurden, sind einige der Hauptrollen dann auf einmal mit einer anderen Person besetzt.

Lohnt sich jedenfalls zu sehen, am besten alle drei Filme hintereinander, wenn man auf das Ende gespannt ist.



Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren. Für 15,--€ kann man diese Trilogie mit allen drei DVDs hier bestellen.



Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth Medien



Sonntag, 22. September 2019

Tödliche Hostie

Quelle: Fotolia

Ein Krimi – dieses Mal in Österreich, die SOKO Kitzbühel ermittelt

Einzug in der Kirche – Erstkommunion, das Patenkind der Gräfin Schönberg ist eines der Erstkommunionkinder.   Natürlich werden danach viele Fotos gemacht.
In der Heiligen Messe mit dabei nicht nur Angehörige und Freunde, sondern auch die Hersteller der Hostien. Da gibt es gleich im Anschluss Streit. Auch dies wird von Hannes Kofler, ein Koch (und Vater von Major Karin Kofler) fotografiert.
Am nächsten Tag wird Konrad Adler in seiner großen Hostienbäckerei tot aufgefunden. – Er schluckte eine vergiftete Hostie.
Die Hostien wurden in diesem Betrieb erst seit kurzem angeboten, und dies zu günstigeren Preise, als von anderen Bäckereien.
Wer kann es auf ihn abgesehen haben?
Hatten also die anderen Bäckereien oder das Kloster Grund,  Konrad Adler zu ermorden? Auch der Sohn und der Pfarrer geraten unter Verdacht. Was hat es mit der Geschäftsführerin der Hostienbäckerei des Klosters auf sich?


Einige Gespräche sind interessant, führen zum Schmunzeln:
Die Gendarmerie findet ein Blech mit Hostien, darunter auch Priesterhostien. Es entsteht ein Gespräch. Major Klaus Lechner: „Ich hab gar nicht gewusst, dass auch so große Hostien gibt“. Antwort von Major Kofler: „Da schaust! Die sind für spezielle Anlässe“
In einer kleinen Bäckerei wird auch ermittelt. Bäckermeister Jürgen Kraus erklärt: „Wir stellen Biohostien her. Man kann den Herrn Jesus doch nicht in ein Brot zwingen, dass durch chemische Geschmacksverstärker verunreinigt ist.“
Oder die Geschäftsführerin der klösterlichen Hostienbäckerei erklärt, dass vier Schwestern ehrenamtlich bei der Hostienbäckerei mithelfen.
Es gibt also wirklich einiges zu schmunzeln für diejenigen, die sich auskennen.

Nebenbei kommt das Thema zu Sprache, dass auch Priester Geld veruntreuen.

Schön finde ich, dass man auch zum Teil mitbekommt, wie Hostien hergestellt wird. – Sofort zu Beginn ist ein kurzer Film zu sehen, es wird über die Zutaten berichtet.

Lohnt sich für Krimi-Fans. Es bleibt bis zum Schluss spannend, wer wohl der Mörder war.
  



Sonntag, 15. September 2019

Der barmherzige Samariter - Superbuch

Der barmherzige Samariter
©SCM-Verlag

Joy, Chris und Gizmo bestellen Pizza. Da begegnen sie einem Mädchen, welches Joy von der Schule zu kennen glaubt. Sie heißt Samantha und benimmt sich ziemlich ablehnend. Für Joy ist klar:  „Es stimmt, was die anderen über sie sagen. Sie hat echt ein Problem. Auch der Besitzer des Lokals ist unzufrieden, denn es fehlt etwas.
Joy will nichts mit Samantha zu tun haben. Da erscheint Superbuch. „Ich bringe euch an einem Ort, an dem ihr seht, was es heißt, jemanden der Nächste zu sein“
 So treffen die Freunde auf Jesus. Er wird von Pharisäern auf die Probe gestellt und gefragt: „Meister, wer ist mein Nächster?“ Da erzählt Jesus das Gleichnis vom barmherzigen Samariter: Ein Mann wird überfallen. Die Räuber schlagen ihn zusammen, stehlen alles und lassen ihn liegen. Es kommen sowohl ein Priester, als auch ein weiterer Mann. Beides Juden. Sie lassen den Mann liegen, gehen einfach weiter. Dann kommt ein Samariter und tut alles, was man nur tun kann, um den Mann in jeder Hinsicht zu helfen. Im Gespräch mit Jesus überlegen die Freunde, wer der Nächste war, nämlich der, der geholfen hat. „Es war der Samariter“, so Joy zu Jesus. Seine Antwort darauf: „Geht und tut das Gleiche!“ Joy hat verstanden  und handelt zu Hause danach.
 Da Gizmo erklärt, was es mit den Samaritern auf sich hat, ist das Gleichnis für Kinder zu verstehen.
Humorvoll und spannend, da Gizmo gerne eine Art Super-Roboter wäre (in der Art wie Superman oder Spiderman)

Quelle: Fotolia


Die Klassikfolge ist zwar von der Aufmachung etwas für kleinere Kinder, aber diese hat es von den Themen in sich. Hier wird sehr viel angesprochen, man kann sie zum Beispiel minutenweise mit den Kindern ansehen und dann darüber sprechen.
Vor allem geht es um den Zöllner Matthäus, der von Jesus als einer seiner Jünger berufen wird.  Doch bis er wirklich ein Jünger wird, vergeht einige Zeit, denn Matthäus hilft erst noch den Schriftgelehrten gegen Jesus. Es findet das Gastmahl mit ihm zusammen statt, in dessen Verlauf Jesus sagt: „Nicht die Gesunden bedürfen des Arztes, sondern die Kranken.“ Und später: „Ich bin gekommen, die Sünder zur Umkehr zu rufen, nicht die Gerechten.“
Die Zebedäus-Söhne (also Johannes und Jakobus) erzählen von der Berufung der ersten Jünger, die Fischer waren.
Es wird so „nebenbei“ von den Taten Jesus berichtet und Gleichnisse von ihm werden erzählt, das Thema Vergebung wird angesprochen

Gerade die Berufung von Matthäus, wie sie hier gezeigt wird, kann auch etwas für Erwachsene sein, die denken, dass sie mit ihrem verkorkstem Leben keine Chance haben jemals ein guter Christ zu werden.

Freigegeben ist die DVD ohne Altersbeschränkung, jedoch sollte die Kinder schon das Schulalter haben.

Die DVD kann man für 9,99 € hier zu erhalten oder mit anderen DVDs als Gesamtpaket für 109,99 € hier erhalten.

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth Medien und dem Hänssler-Verlag



Sonntag, 8. September 2019

An Interview with God - Was würdest du Ihn fragen?


„Wenn ich Menschen sagen höre, ich habe den Glauben verloren, stelle ich mir vor, wie sie aufgeben, wie sie nicht länger in der Lage sind, weiter zu suchen. Bei mir war es anders.“ – Mit diesen Worten beginnt der Film und damit die Geschichte des Journalisten Paul Asher.

Paul überlegt, wie er Gott näher kommen kann und handelt danach. Wie, ist im Laufe des Filmes zu erfahren. –  Doch Paul schafft es anscheinend nicht Gott näher zu kommen.
Die nächste Einstellung ist bei Paul zu Hause. Er ist für andere Menschen da, hat aber keine Zeit für seine Frau Sarah.  Auf ihrem Gesicht ist zu sehen, wie es ihr damit geht. – So ist es kein Wunder, dass am Abend Sarah nicht mehr im gemeinsamen Haus ist. Sie hat Paul verlassen.
Dieser führt inzwischen ein Interview. Und die erste Anweisung  an den Partner lautet: „Sagen und buchstabieren Sie Ihren Namen.“ Antwort: „ Ich heiße Gott. G O TT.“ –  Paul  reagiert dementsprechend. Doch irgendwann lässt sich Paul darauf ein: „Na schön, Sie sind also Gott. DER Gott!“
 Schon bei den ersten Worten stellt sich heraus, dass es theologisch zugeht. Der Partner, der sich Gott nennt, scheint sich in der Bibel auszukennen, macht Paul aber auch  klar, dass er um seine Ehe weiß.  Aber Paul will Beweise. Die Antwort von Gott: „Paul, wenn Sie beten, fragen Sie dann nach Beweisen, ob Gott Ihnen zuhört?“
Es kommt eine wichtige Frage von Paul: „Was sage ich den Menschen, die Ihre Existenz leugnen?“ Und dann kommt die „Blitzrunde“ in der es gilt schnell zu antworten. – Gute Fragen und gute Antworten! Lohnt sich wirklich immer wieder mal zu sehen/zu hören. Vielleicht zwischendurch mal nach jeder Frage eine Pause im Film einlegen und überlegen, wie die eigene Sicht ist.
Sehr gut auch die Frage: „Kann ein Atheist ein moralischer Mensch sein?“ – Gute Antwort mit einer gewissen Portion Humor.
Und dann stellt Paul eine sehr schwierige Rechenaufgabe.  Nur zum Vergleich: Ich selbst kann gut rechnen, bin auch so fit, alle Zahlen von eins bis hundert in kurzer Zeit im Kopf zusammen zurechnen. (Da gibt es so mehr oder weniger eine Formel, die dies erleichtert) Aber für diese Rechenaufgabe, die Paul stellt, braucht es einen Taschenrechner, oder es muss schriftlich gehen und dauert seine Zeit - Jedenfalls bekommt  Paul auf diese Aufgabe wie aus der Pistole geschossen eine Antwort, die er für einen Scherz hält – und später überprüft.
Was ich ganz wichtig finde: Dass Gott sagt, dass auch wirklich guten Menschen Schlimmes passieren kann (leider sehen das einige Freikirchen etwas anders)
Nach dem ersten Interview gibt Gott Paul zum Schluss die Hand. Dies hat Auswirkungen, es ist etwas passiert, was sich Paul nicht erklären kann. (Erinnert mich ein wenig an ein paar Szenen aus „Bruce Allmächtig“)
 Es werden wirklich wichtige Themen angesprochen, wie der freie Wille des Menschen, Erlösung, die Seele des Menschen, Vergebung…
 Und Paul reagiert als jemand, der denkt, er wisse alles. „Ich war schon immer gläubig“, sagt er zu Gott. Nur: Was bedeutet dies? Es gibt einen erlernten Glauben und es gibt eine persönliche Beziehung zu Gott.

Es geht in dem Film aber auch um die Ehe von Paul. Gott spricht ihn darauf an, doch man sieht, dass sowohl Paul und Sarah auch etwas tun. Dann ist da noch die Schwägerin von Paul, von der Paul erfährt, dass Sarah mal eine Affäre hatte. Das gibt Paul zu denken. – Kurz vorher hat er schon von Gott gehört, dass seine Zeit abgelaufen sei. Was heißt dies für Paul und für dessen Ehe? Gibt es für beide noch eine Rettung?

Und: Hat Paul wirklich mit Gott ein Interview geführt? Bis zum Schluss bleiben bei Paul Zweifel, er lässt es sogar prüfen.

Freigegeben ist der Film  ohne Altersbeschränkung, doch für Kinder ist dieser wirklich nichts. Man sollte im Glauben schon etwas reifer sein.
Es ist zum einen ein nachdenklicher Film, auf der anderen Seite auch mit Humor verbunden. Lohnt sich wirklich zu sehen.

Für 15,--€ ist die DVD hier zu bekommen und die Blu-ray hier.

 Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth Medien