Sonntag, 17. Mai 2020

Wish Man


Ein Junge der vor anderen Kindern wegläuft. Er ist ganz außer Atem. Die Kinder schreien ihm nach, dass sie mit ihm spielen wollen. – So beginnt der Film. Der Junge ist Frank Shankwitz als Kind. Das „Spiel“ besteht darin, dass Frank zusammengeschlagen wird. Seine Mutter beobachtet es und schreitet nicht ein. „Das Leben ist hart, manchmal ist da niemand, der dir hilft“, sagt seine Mutter später zu ihm.

Im Laufe des Filmes wird noch mehr aus der Kindheit von Frank gezeigt, die für ihn prägend war. Viel Positives hat Frank von seinem Vater erfahren, den er  nur selten gesehen hat.  Irgendwann gibt ihm seine Mutter zu verstehen, dass der Vater tot sei.

Auch Juan hat Frank viel zu verdanken. Juan gibt Frank mit auf den Weg: „Wenn Menschen deine Hand brauchen, reichst du sie ihnen…. Denk daran: Wenn jemand in Not ist, dann hilfst du ihm!“ Juan selbst handelt nach dieser Devise.

 

Weiter geht es im Jahre 1980, 28 Jahre später. Frank ist bei der Motorradpolizei. Hier wird sein Alltag und sein Privatleben ein wenig gezeigt. Dieser Alltag ist nicht ganz einfach, es kann auch schon mal zu Gewalt kommen. Abends wird Frank in Bars gezeigt. Dort lernt er auch Kitty eine spätere Kollegin kennen.

 

Und dann hat Frank auch noch einen Unfall während des Dienstes. Es sieht nicht gut für ihn aus, die Frage ist, ob er durchkommt, ja er ist für ein paar Minuten sogar klinisch tot.

Seine Kollegin Kitty soll sich nach einem Krankenhausaufenthalt in seiner Wohnung um ihn kümmern.  Hier sieht sie all seine Auszeichnungen, die er schon bekommen hat. Sie sieht aber auch Spuren seiner Vergangenheit, die er mit sich trägt.

Es ist zu merken, dass seine Vergangenheit ihn prägt, dass er in seinem persönlichen Leben dadurch Schwierigkeiten hat.

Dann kommt noch der Arzt von Frank. Er macht ihn darauf aufmerksam, dass Frank viele Tote gesehen hat. „Und Sie sind hier“, so der Arzt. Weiter meint er: „Sie brauchen keine Offenbarung und auch nicht den Sinn des Lebens. Vielleicht finden Sie ja jetzt Ihre eigentliche Bedeutung.“

 Ob es  wirklich so ist? Jedenfalls wird etwas später ein Polizist gebraucht. Er soll für einen Jungen da sein, der nicht mehr lange zu leben hat; der an Leukämie erkrankt ist. Frank ist hierfür zuständig. Kitty ist es, die auf die Idee kommt, Frank dies übernehmen zu lassen. Frank lehnt erst ab. Doch dann kommt Kitty mit einem Wort, dass Frank dazu bringt, diese Aufgabe zu übernehmen

So bekommt Michael einen wunderbaren Tag bei der Polizei. Er hat einen großen Wunsch, der erfüllt wird. Doch der allergrößte Wunsch von Michael: „Ich wünschte, ich müsste nicht sterben.“  Frank erzählt darauf hin, dass er schon mal klinisch tot war, aber wieder zurückkam, „weil ich noch etwas wichtiges zu tun hatte“, so Frank zu Michael. Als dann Michael stirbt, erhält er viel Unterstützung

Frank kommt ins Nachdenken. Ein paar seiner letzten Worte im Film sind diese: „Ich war immer ein Kämpfer. Mein ganzes Leben. Und ich hasse es, nicht zu wissen wofür ich kämpfen soll.“ Frank geht auf seine Begegnung mit Michael ein. Nun weiß Frank, was zu tun ist..

 

Eine Nebengeschichte: In seinem Beruf erfährt Frank, dass gegen ihn integriert wird. Ob er da irgendwie raus kommt? Es sieht nicht gut für ihn aus. Der Fall zieht sich durch den ganzen Film.

Außerdem erlebt Frank eine Überraschung, mit der er nicht gerechnet hat.



Von Gott, Glaube,,, ist hier zwar keine Rede, doch das Geschehen kann man sehr wohl christlich interpretieren.
die Stiftung, die Frank Shankwitz gegründet hat, gibt es seit vielen Jahren auch in Deutschland. Die Homepage ist hier zu finden.



Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren. Ist ein guter Film für Firmanden oder Konfirmanden.


Für 15,--€ kann der Film hier erworben werden.

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth Medien



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